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Forex-Betrugsoperation: 195 Verdächtige festgenommen

Im Rahmen einer in Antalya koordinierten Untersuchung zu Forex-Betrug wurden Haftbefehle gegen 195 Verdächtige in 30 Provinzen erlassen. Es wurde festgestellt, dass die kriminelle Organisation über 206 Scheinfirmen 66 Personen um 48 Millionen TL betrogen hat.

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Forex-Betrugsoperation: 195 Verdächtige festgenommen

In einer unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaft Antalya durchgeführten Untersuchung wegen Forex-Betrugs wurden in der gesamten Türkei in 30 Provinzen Haftbefehle gegen 195 Verdächtige erlassen. Nach etwa 9-monatigen Ermittlungen wurde festgestellt, dass die kriminelle Organisation unter der Führung von A.K. in verschiedenen Städten 206 Scheinfirmen gegründet hatte.

Die Mitglieder der Organisation nahmen Kontakt zu Personen auf, die über eine „FOREX“-Anwendung investieren wollten, und erweckten den Anschein, dass ein in London ansässiges Unternehmen in der Türkei als legale Anlageberatung tätig sei. Auf diese Weise wurden Bürger dazu überredet, über die Firmen der Organisation zu investieren, wobei sie angewiesen wurden, ihr Geld auf die Konten der Scheinfirmen zu überweisen. Es wurde ermittelt, dass die Organisation insgesamt 66 Personen um 48 Millionen 198 Tausend 208 Lira betrogen hat.

Laut einem Bericht des Finanzkriminalitäts-Untersuchungsrats (MASAK) wurde das Volumen des von der kriminellen Organisation verwalteten Geldverkehrs auf 18 Milliarden 440 Millionen 666 Tausend 481 Lira beziffert. Zudem wurde festgestellt, dass möglicherweise bis zu 8 Tausend 340 Personen Opfer des Betrugs geworden sein könnten. Bei der Operation wurden Vermögenswerte der Verdächtigen im Wert von etwa 2,5 Milliarden Lira beschlagnahmt. Die gleichzeitigen Razzien wurden in Antalya, Istanbul, Izmir, Ankara und weiteren Provinzen durchgeführt.

Es wurde mitgeteilt, dass die Ermittlungen andauern und weitere Festnahmen möglich seien. Die Behörden riefen die Bürger dazu auf, bei Betrugsversuchen wachsam zu sein und Investitionen bewusst zu tätigen.


Nachrichtenquelle: AA

Betrug schwerer Betrug Antalya Staatsanwaltschaft