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Fotostreit endete tödlich: Gefordertes Strafmaß im Blumenhändler-Mordprozess bekannt

Die Anklageschrift gegen den Boxer Kıvanç Şensöz, der in Antalya einen Blumenhändler mit einem Faustschlag tötete, wurde zugelassen. Die Staatsanwaltschaft fordert, dass keine Strafmilderung wegen unrechtmäßiger Provokation angewendet wird, und beantragt eine Freiheitsstrafe von 20 bis 25 Jahren für den Angeklagten.

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Fotostreit endete tödlich: Gefordertes Strafmaß im Blumenhändler-Mordprozess bekannt

Bei einem Vorfall am 12. Oktober in einem Blumenlager im Stadtteil Altınova im Bezirk Kepez in Antalya tötete der Boxer Kıvanç Şensöz den Blumenhändler Eşref Yunus Yıldırıcı durch einen Faustschlag. Der Vorfall, der von Überwachungskameras aufgezeichnet wurde, löste landesweit große Empörung aus.

Fotostreit endete tödlich: Gefordertes Strafmaß im Blumenhändler-Mordprozess bekannt

BEGANN MIT EINEM FOTOSTREIT

In der Anklageschrift wird dargelegt, dass der Vorfall damit begann, dass ein Foto, das Dara Şensöz, die ausländische Ehefrau von Kıvanç Şensöz, für den Blumenverkauf in den sozialen Medien geteilt hatte, auf dem Account von Eşref Yunus Yıldırıcı verwendet wurde.

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Nachdem das Foto geteilt worden war, soll Şensöz Yıldırıcı telefonisch bedroht haben. Yıldırıcı habe daraufhin erklärt, dass das Foto von seiner Schwester Firdevs Yıldırıcı geteilt worden sei und man sich dafür entschuldigen werde.

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TREFFEN ENDETE TÖDLICH

Am 12. Oktober trafen sich die Parteien im Blumenlager, woraufhin die Situation plötzlich in Gewalt umschlug.

Fotostreit endete tödlich: Gefordertes Strafmaß im Blumenhändler-Mordprozess bekannt

Es wurde festgehalten, dass Şensöz Yıldırıcı unvermittelt ins Gesicht schlug, ihn zu Boden brachte und anschließend mehrfach auf ihn eintrat. Der Angriff wurde durch das Eingreifen seines Onkels Ali Okur gestoppt, doch der schwer verletzte Yıldırıcı verstarb später im Krankenhaus an den Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas.

Fotostreit endete tödlich: Gefordertes Strafmaß im Blumenhändler-Mordprozess bekannt

Während Şensöz behauptete, das Foto seiner Frau sei mittels Photoshop freizügig bearbeitet worden, ergaben die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, dass diese Behauptung haltlos war; auf den Fotos trug Dara Şensöz einen Pullover und einen Mantel. Zudem wurde betont, dass die Fotos öffentlich zugänglich geteilt worden waren.

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VORSÄTZLICH GEHANDELT

Der Staatsanwalt erklärte, dass die Tat vorsätzlich begangen wurde und der Angeklagte daher nicht von Bestimmungen zur Strafmilderung wegen ungerechtfertigter Provokation profitieren dürfe. Es wurde eine Freiheitsstrafe von 20 bis 25 Jahren wegen „vorsätzlicher Tötung“ gefordert.

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SCHRECKEN AUF KAMERA

Auf den Überwachungsaufnahmen des Vorfalls war zu sehen, wie Şensöz Yıldırıcı plötzlich schlug und ihn nach dem Sturz zu Boden trat. Während des Eingreifens des Onkels Ali Okur war auf den Aufnahmen zudem zu hören, wie Şensöz sagte: „Wenn man die Fotos meiner Frau teilt, dann passiert so etwas“, und auf die Frage „Ist er bei Verstand?“ mit „Nein“ antwortete.


Nachrichtenquelle : 12punto

Antalya Blumenhändler-Mord