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G20 erteilt Milliardärssteuer eine Absage

Die G20-Finanzverantwortlichen, die heute in Brasilien zusammenkommen, werden den Vorschlag des Gastgeberlandes für eine globale „Milliardärssteuer“ nicht billigen und stattdessen eine gemeinsame Erklärung vorbereiten, die eine progressive Besteuerung unterstützt.

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G20 erteilt Milliardärssteuer eine Absage

Obwohl Brasiliens diesjährige Präsidentschaft der Gruppe der 20 führenden Wirtschaftsnationen dazu beigetragen hat, dass einige Länder gemeinsame Bemühungen zur Besteuerung von Personen mit extrem hohem Nettovermögen unterstützen, befinden sich die Diskussionen noch in einem frühen Stadium.

Neben Südafrika, das im nächsten Jahr den G20-Vorsitz übernehmen wird, haben auch Frankreich, Spanien, Kolumbien, Belgien und die Afrikanische Union diese Idee unterstützt. Sie stieß jedoch auf hochkarätigen Widerstand, unter anderem von der US-Finanzministerin Janet Yellen.

Quellen aus dem deutschen Finanzministerium, die sich bereits im April gegen diese Idee ausgesprochen hatten, erklärten, dass die Besteuerung der Superreichen bei den G20-Treffen in dieser Woche nicht auf der Tagesordnung stehe. Die Quellen gaben an, dass sich die Steuerdiskussionen auf andere Konzepte konzentrieren würden, wie etwa die Bekämpfung von Steuervermeidung und Vermögensverschleierung.

Ein G20-Beamter sagte, es werde erwartet, dass die gemeinsame Erklärung vom Donnerstag einen Aufruf zur Zusammenarbeit enthalte, um die Steuerhinterziehung durch Superreiche durch einen verstärkten Informationsaustausch und bewährte Verfahren zu verringern.

Eine umfassendere gemeinsame G20-Erklärung wird für Freitag erwartet, wenn die Treffen der Finanzminister und Zentralbankgouverneure in Rio de Janeiro zu Ende gehen.



Nachrichtenquelle: 12punto