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17 männliche Schüler missbrauchten eine Mitschülerin in Ankara mehrfach in der Schule!

In einem schockierenden Fall von sexuellem Missbrauch an einer Mittelschule im Bezirk Çankaya in Ankara haben 17 männliche Schüler eine 13-jährige Mitschülerin an verschiedenen Orten der Schule mehrfach belästigt. Das betroffene Mädchen deckte den Skandal auf, indem sie ihrer Familie und den Behörden von den Vorfällen berichtete. Während eine Untersuchung eingeleitet wurde, werden für die beschuldigten Schüler Haftstrafen gefordert.

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17 männliche Schüler missbrauchten eine Mitschülerin in Ankara mehrfach in der Schule!

Der Missbrauchsfall in Ankara sorgte für Entsetzen. Der kaum vorstellbare Hilferuf des kleinen Mädchens brachte den Skandal ans Licht. A.B., das einzige Kind eines Vaters und einer Mutter, die an einer Universität als Dozenten tätig sind, erzählte ihrer Familie, dass sie 2023, als sie 13 Jahre alt war und die 7. Klasse einer Mittelschule in Çankaya besuchte, von männlichen Schülern belästigt und missbraucht worden sei.

17 männliche Schüler missbrauchten eine Mitschülerin in Ankara mehrfach in der Schule!

Die Mutter P.B., die über das Gehörte am Boden zerstört war, ging im Oktober 2023 zur Polizeiwache und erstattete Anzeige gegen 17 Schüler, die dieselbe Schule wie ihre Tochter besuchten. Mutter und Vater meldeten ihre Tochter sofort an einer anderen Schule an. Auch die psychiatrische Behandlung von A.B., deren Psyche schwer erschüttert war, wurde begonnen. Die Familie erstattete außerdem Strafanzeige gegen die Schulleitung und Lehrkräfte wegen des Vorfalls, von dem nach ihren Angaben in der Schule alle gewusst hätten.

17 männliche Schüler missbrauchten eine Mitschülerin in Ankara mehrfach in der Schule!

ALLE JUNGEN IN DER KLASSE HABEN SIE SCHIKANIERT

Nach einem Bericht von Burcu Purtul Uçar von Hürriyet sagte die Schülerin A.B., deren Aussage im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen aufgenommen wurde, dreimal im Kinderschutzzentrum aus. In ihren Aussagen sagte A.B. zusammengefasst: „Ich bin wegen des Mobbings hierhergekommen, das ich an meiner früheren Schule erlebt habe. Dieses Mobbing ging von fast allen Jungen in der Klasse aus“.

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„DIEJENIGEN, DIE ES SAHEN, HALFEN NICHT“

A.B. gab an, die von ihr genannten Personen hätten ihre Intimbereiche berührt und sie gegen ihren Willen geküsst. A.B. sagte: „Diese Berührungen geschahen überall in der Schule. Im Klassenzimmer, auf dem Flur, in der Kantine, auf der Toilette. Diejenigen, die diese Vorfälle sahen, halfen mir nicht“, und nannte auch einzeln die Namen ihrer Mitschüler, die die Belästigungen gesehen, aber nicht eingegriffen hätten.

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„SIE BRACHTEN MICH MIT GEWALT AUF DIE MÄDCHENTOILETTE“

A.B. sagte, die männlichen Schüler, deren Namen sie nannte, hätten sie mit Gewalt auf die Toilette gebracht, sie dort berührt und geküsst; diese Berührungen hätten sekundenlang gedauert. A.B. erklärte außerdem, einige der Jungen, die sie gegen ihren Willen berührt hätten, hätten Drohungen ausgesprochen. In ihrer Aussage sagte A.B.: „Y., Y. und K. hielten mich am Arm fest und brachten mich mit Gewalt auf die Mädchentoilette im obersten Stock der Schule. Dieser Vorfall geschah, als ich in die 7. Klasse ging.

17 männliche Schüler missbrauchten eine Mitschülerin in Ankara mehrfach in der Schule!

Jetzt bin ich an einer anderen Schule. Y. und K. hatten mich aus der Klasse geholt und etwas getan, aber ich erinnere mich nicht, was sie getan haben. Auf der Toilette waren auch andere Schüler, aber nach einer Weile gingen diese Personen hinaus.

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„ER TAT DAS MINDESTENS 3 MAL AM TAG“

Sie zwangen mich in die Toilettenkabine. Mindestens 3 Mal am Tag tat Y. mir das an. Y. und K. übten Gewalt gegen mich aus, bedrohten mich und zwangen mich, meine Kleidung auszuziehen“, sagte sie und schilderte, auf welche Weise sie zunächst von Y. und später am selben Tag von K. sexuell missbraucht worden sei. A.B. erklärte zudem, M. habe sie ebenfalls mit Gewalt auf die Toilette gebracht und diejenigen, die dies gesehen hätten, hätten es nicht verhindert; im weiteren Verlauf ihrer Aussage sagte sie, 8 weitere Schüler hätten ihr dasselbe angetan.

17 männliche Schüler missbrauchten eine Mitschülerin in Ankara mehrfach in der Schule!

SIE NANNTE DIE NAMEN VON 17 SCHÜLERN

In ihrer 3. Aussage im Kinderschutzzentrum schilderte A.B. die Vorfälle ausführlicher und nannte die Namen von insgesamt 17 männlichen Schülern, von denen sie behauptete, einige hätten sie durch erzwungene Berührungen belästigt, andere hätten sie missbraucht. Die Geschädigte A.B. schilderte in ihrer Aussage im Beisein eines Pädagogen anhand der ihr gezeigten männlichen und weiblichen anatomischen Abbildungen, was sie erlebt hatte. Am Ende ihrer Aussage sagte A.B. Folgendes:

„Ich erinnere mich daran, dass sie mich alle gezwungen haben. Sie drohten: ‚Wenn du nicht mit mir gehst, töten wir dich, wir töten deine Mutter, deinen Vater.‘ Ich erinnere mich nicht genau, wer das gesagt hat. Meine Mathematiklehrerin S.K. könnte diesen Vorfall gesehen haben.“

SIE WIESEN DIE VORWÜRFE ZURÜCK, HAFTSTRAFEN WURDEN GEFORDERT

In der am Ende der von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara geführten Ermittlungen erstellten Anklageschrift hieß es, die als zur Straftat gedrängt geführten Minderjährigen hätten die Geschädigte zu verschiedenen Zeiten mehrfach auf die Schultoilette gebracht und sie dort missbraucht; außerdem hätten die als zur Straftat gedrängt geführten Minderjährigen Y., Y. und K. die Geschädigte mit den Worten „Ich lasse deine Blume verwelken, ich schicke dein Foto, du entkommst mir nicht, ich fessele dich“ bedroht. Am Ende der Anklageschrift wurden gegen 17 zum Tatzeitpunkt 13 Jahre alte, als „zur Straftat gedrängte Kinder“ (SSÇ) geführte Minderjährige wegen „schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes“ bis zu 7 Jahre Haft gefordert. Gegen K.Y., Y.A., Y.B., B.K. und K.Ç. (14) unter diesen SSÇ wurde zudem wegen „Bedrohung“ eine weitere Freiheitsstrafe von 9 Monaten bis zu 2 Jahren beantragt.

VERHANDLUNG MORGEN

Während bei sexuellem Missbrauch eines Kindes gegen einen Erwachsenen bis zu 28 Jahre Haft gefordert werden können, darf nach dem Gesetz gegen die männlichen Schüler, da sie jünger als 15 Jahre sind, für diese Straftat keine Strafe von mehr als 7 Jahren beantragt werden. Das 1. Schwere Jugendstrafgericht Ankara entschied in seinem Verfahrensbeschluss, die Adressen von 8 Schülerinnen, von denen die Geschädigte A.B. behauptet, sie hätten von den Vorfällen gewusst, bei der Schule zu erfragen, und legte fest, dass die Verhandlung morgen um 10.00 Uhr stattfindet.


Nachrichtenquelle : 12punto

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