Fatih Altaylıs ROK-Vorstoß: Hat er die CHP-Operation der Regierung angekündigt?
Der Journalist Fatih Altaylı äußerte sich zu Rasim Ozan Kütahyalı, der durch die Behauptung, die CHP werde unter Zwangsverwaltung gestellt, für Schlagzeilen sorgte und nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Fatih Altaylı brachte zwei Thesen bezüglich Kütahyalıs Äußerungen zur Zwangsverwaltung vor.
Der Journalist Fatih Altaylı griff Rasim Ozan Kütahyalı, der nach den in den vergangenen Tagen in der Öffentlichkeit diskutierten Behauptungen, „für die CHP werde ein Zwangsverwalter eingesetzt“, in den Fokus geraten war, in seiner Kolumne scharf an. Altaylı bezeichnete Kütahyalı in seinem Kommentar, den er schrieb, ohne dessen Namen zu nennen, als „Auftragsmann einer der Cliquen innerhalb der Regierung“.
Fatih Altaylı schrieb in seiner Kolumne zu diesen Entwicklungen: „Als Auftragsmann einer der Cliquen innerhalb der Regierung versucht er seit Jahren, mit bekannten Szenarien die öffentliche Meinung zu lenken.“
Altaylı schrieb Folgendes:
"Erneut hat er sich zum Auftragsmann einer Operation gemacht. Er kündigte eine vom Regierungslager oder von einer Clique innerhalb der Regierung geplante ‚Operation‘ an.
Während er versuchte zu zeigen, dass er ‚im Zentrum der Sache steht und eine wichtige Person ist‘, hat er vermutlich einen ganzen Sack Feigen verdorben oder dazu geführt, dass eine Operation, die eine Gruppe durchführen wollte, von einer anderen Gruppe erfahren und gestoppt wurde.
Nebenbei sorgte er natürlich dafür, dass einige an der Börse viel Geld verloren, und folglich auch dafür, dass einige andere viel Geld verdienten. Als die Pfeile auf ihn gerichtet wurden, stieg er zum Nirwana der Kriecherei und Dreistigkeit auf und begann, den Machthabern und Ministern Lobeshymnen zu singen und Reue zu zeigen.
Meiner Ansicht nach sollte sich die Ermittlung jedoch nicht auf die ‚öffentliche Verbreitung nicht zutreffender Informationen‘ beschränken.
Es sollten auch die Möglichkeiten in Betracht gezogen werden, dass in dieser Sache Börsenmanipulation, Vermittlung bei der Erlangung unrechtmäßiger Gewinne, Aufstachelung der Gesellschaft zu Hass und Feindschaft und vielleicht sogar die Beteiligung an einem Komplott zur Schaffung von Unruhen im Land eine Rolle spielen.
Die Personen, mit denen die betreffende Person in den letzten Tagen Kontakt hatte, sollten untersucht, HTS-Aufzeichnungen geprüft und auch diejenigen ermittelt werden, die mit ihm in diesem Komplott zusammengearbeitet und vermutlich aus dieser Sache unrechtmäßige Gewinne erzielt haben. Denn es ist sehr offensichtlich, dass es hier eine organisierte Struktur gibt. Auch die Mitglieder dieser Organisation müssen aufgedeckt werden."
Nachrichtenquelle : 12punto
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