Geheimnis um Güllüs Tod gelüftet: Das Detail mit dem „Kassenbon“
Das Geheimnis um den Tod der Sängerin Güllü wurde gelüftet. Ein Sachverständigengutachten kommt zu dem Schluss, dass Güllüs Sturz aus dem Fenster nicht als „normaler Sturz“ erklärt werden kann und die Wahrscheinlichkeit einer physischen Einwirkung hoch ist.
Die als Sängerin Güllü bekannte Gül Tut kam am 26. September bei einem Sturz aus dem Fenster ihrer Wohnung in Yalova ums Leben. Die Ermittlungen zu ihrem Tod, der zunächst als Suizid eingestuft wurde, haben eine neue Wendung genommen.
Während die Generalstaatsanwaltschaft von Yalova eine umfassende Untersuchung zu Tuts Tod eingeleitet hat, deuten die vorliegenden Daten darauf hin, dass es sich bei dem Vorfall nicht um einen einfachen Unfall handelt, wie zunächst angenommen.
VERDÄCHTIGE AUF DER FLUCHT NACH GEORGIEN GEFASST
Nach dem Vorfall wurden Güllüs Tochter Tuğyan Ülkem Gülter und deren Freundin Sultan Nur Ulu gefasst, als sie versuchten, nach Georgien zu fliehen.
Bei den Vernehmungen kamen durch Tonaufnahmen ans Licht, dass Güllüs Tochter Tuğyan Ülkem Gülter ihre Mutter mit den Worten „Ich stoße dich jetzt runter“ aus dem Fenster stieß und anschließend „Na dann, auf Wiedersehen, bye-bye“ sagte.
Diese Aufnahmen begründeten den starken Verdacht, dass es sich nicht um einen Suizid, sondern um einen Mord handelt.
Die Untersuchungen zu den Verdächtigen werden vertieft. Nach einer Analyse der Tonaufnahmen durch das TUBİTAK gab eine Zeugin, die in den Vorfall involviert war, an, dass Sultan von Tuğyan verlangt habe, den Stecker der Kamera im Wohnzimmer zu ziehen.
Der Aussage der Zeugin zufolge erfuhr Sultan erst später, dass der Stecker zur Kamera gehörte.
Der von einem Sachverständigengremium erstellte Bericht enthält schockierende Details. Dem Bericht zufolge könne Güllüs Tod nicht durch einen „normalen Sturz“ erklärt werden; die Wahrscheinlichkeit, dass sie durch „Stoßen oder physischen Druck“ zum Fallen gebracht wurde, sei hoch.
Die Untersuchungen ergaben, dass die Fallrichtung, der Körperwinkel, die Beschleunigung, die Kontaktpunkte und die Aufprallwucht nicht mit einem gewöhnlichen Ausrutschen oder Stolpern übereinstimmen. Die physischen Parameter seien eher mit einer von außen einwirkenden Kraft vereinbar.
Untersuchungen mittels 3D-Modellierung und multiplen Simulationstechniken zum Tod von Güllü haben gezeigt, dass Spuren einer externen Einwirkung wissenschaftlich untermauert sind. Diese Erkenntnisse haben ernsthafte Zweifel daran aufkommen lassen, dass es sich lediglich um einen Unfall handelte. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.
Nachrichtenquelle : 12punto
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