Ist Akkuyu das nächste Ziel der USA in der Region? Warnung vor einem „Zionistan-Projekt“
Der pensionierte Konteradmiral Doz. Dr. Cihat Yaycı äußerte sich bemerkenswert zu dem Angriff der USA auf die Atomanlage Fordo im Iran. Yaycı betonte, dass es sich bei dem Angriff nicht nur um eine Operation der USA, sondern auch um eine von Großbritannien unterstützte Aktion handele, und verwies auf die Äußerungen von Michael Rubin, der sagte: „Das nächste Ziel sollte die Türkei sein.“ Hier sind die Einzelheiten...
Der Konteradmiral a.D. Doz. Dr. Cihat Yaycı bewertete den Angriff der USA auf die iranische Urananreicherungsanlage Fordo und betonte, dass die Operation nicht nur von den USA, sondern auch mit britischer Unterstützung durchgeführt wurde.
Yaycı erklärte, dass die am Angriff beteiligten B-2-Bomber vom Marinestützpunkt Diego Garcia gestartet seien. Er wies darauf hin, dass es sich bei diesem Stützpunkt eigentlich um eine britische Basis handele, auf der 40 britische und 4.000 amerikanische Soldaten stationiert seien.
Gegenüber der Zeitung Sözcü merkte Yaycı an, dass die Anlage in Fordo nicht mit gewöhnlichen Bomben zerstört werden könne; bei dem Angriff seien bunkerbrechende Bomben vom Typ GBU-57 eingesetzt worden. „Man kann die Anlage nicht mit nur ein oder zwei dieser Bomben beschädigen. Es müssen mindestens 5 bis 6 eingesetzt werden“, sagte Yaycı und betonte, dass der Angriff auf diese Anlage, die Plutonium enthält und in einer Tiefe von 80 bis 90 Metern liegt, militärisch äußerst kritisch sei.
"DIESER ANGRIFF SOLLTE DER WELT EINE LEHRE SEIN"
Yaycı erklärte, dass der Angriff auf eine Anlage, die friedlichen Zwecken diente, eine Lektion für die internationale Gemeinschaft sein sollte: „Der Iran sagte: Kommt und inspiziert. Dies war eine für Inspektionen offene Anlage. Trotzdem wurde sie bombardiert. Dies zeigt, wie selbst friedliche Projekte zum Ziel werden können“, so Yaycı.
IST AKKUYU DAS NÄCHSTE ZIEL?
Doz. Dr. Yaycı sagte, die ernsteste Warnung nach dem Angriff sei von Michael Rubin gekommen. Yaycı wies darauf hin, dass Rubin in einem vor fünf Tagen veröffentlichten Artikel argumentiert habe, das nächste Ziel nach dem Iran müsse die Türkei sein. „Rubin deutet direkt auf das Kernkraftwerk Akkuyu hin. Diese Person war Direktor im Pentagon, Berater der Koalitionsregierung im Irak, hat Barzani beraten und eine Rolle beim Aufbau in Syrien gespielt“, sagte er.
"DAS ZIONISTAN-PROJEKT NIMMT DIE TÜRKEI INS VISIER"
Cihat Yaycı erklärte, es sei falsch, solche Entwicklungen nur auf den Iran zu beziehen, und sagte, dass in der Region ein umfassenderer Plan umgesetzt werde, den er als „Zionistan-Projekt“ bezeichnete.
Nachrichtenquelle : 12punto
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