Kurz vor Ende seiner Amtszeit ein Lottogewinn für Ali Erbaş... Er wird zum „Super-Rentner“!
Der Präsident für religiöse Angelegenheiten (Diyanet), Ali Erbaş, steht kurz vor dem Ende seiner Amtszeit und ist auf dem besten Weg, mit einem Gehalt von 101.000 TL und einer Abfindung von 2,3 Millionen TL zum „Super-Rentner“ zu werden.
Die Amtszeit des Präsidenten für religiöse Angelegenheiten, Ali Erbaş, endet am 17. September. Wenn seine Amtszeit ausläuft, wird Erbaş mit einer der höchsten Renten des Staates zum „Super-Rentner“.
Nach dem Ende seiner Amtszeit wird Erbaş, sollte er bis zum Jahresende in den Ruhestand gehen, eine monatliche Rente von 101.000 TL erhalten; geht er nach dem Jahreswechsel in den Ruhestand, steigt diese auf 119.000 TL.
RENTENABFINDUNG ENTSPRICHT EINEM GEHALT
Die Rentenabfindung von Ali Erbaş wird zwischen 2,3 Millionen und 2,7 Millionen TL liegen. Während Diyanet in der Vergangenheit durch Aussagen wie „Rentnern kann Fitre (Almosen) gegeben werden“ für Schlagzeilen sorgte, wird die Rente, die Erbaş beziehen wird, das Sechsfache der niedrigsten Rente in der Türkei betragen.
Heute liegt die niedrigste Rente in der Türkei bei 16.881 TL. Die Rente von 101.000 TL, die Ali Erbaş erhalten wird, entspricht fast dem Gehalt von 6 Rentnern. Die Rentenabfindung von Erbaş wird zudem so hoch sein wie das Monatsgehalt von 137 Rentnern.
Ali Erbaş, der seit acht Jahren das Präsidium für religiöse Angelegenheiten leitet, war während seiner Amtszeit in zahlreiche Kontroversen verwickelt. Er stand unter anderem wegen seines Büglers, den er mit auf die Hadsch nahm, seiner Aussage „Sie haben mir einen Audi nicht gegönnt“, über 140 Auslandsreisen, Ernennungen von Verwandten und Vorwürfen der Vetternwirtschaft in der Kritik. Zudem waren seine Predigten, in denen er den Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk ignorierte, die Diskussionen um seine Familie und die Luxusreisen mit seiner Ehefrau lange Zeit Gegenstand öffentlicher Debatten.
Die vier Töchter von Ali Erbaş standen häufig wegen kontroverser Berichte in den Schlagzeilen. Seine Ehefrau war zudem mit VIP-Umra-Reisen insgesamt siebenmal auf der Hadsch. Die Behauptung, er habe seine Tasche von einem Personenschützer tragen lassen, war ein weiteres Thema, das in der Presse für Aufsehen sorgte.
Nachrichtenquelle : 12punto
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