Produkte aus der Türkei kehren weiterhin zurück: Alle Waren wurden zurückgerufen, sie kommen in die Türkei zurück!
Aufgrund von Pestizidrückständen und Aflatoxin-Belastungen in aus der Türkei exportierten Agrarprodukten kommt es weiterhin zu Rücksendungen. Nach Frankreich, Bulgarien und Polen hat nun auch Schweden die aus der Türkei gelieferten Pistazien beschlagnahmt.
Die Probleme bei den aus der Türkei exportierten Agrarprodukten nehmen weiter zu.
Zuvor wurden bereits getrocknete Feigen aus Frankreich, Pistazien und Granatäpfel aus Bulgarien sowie Granatäpfel aus Polen wegen hoher Pestizidrückstände und Aflatoxin-Belastungen zurückgeschickt. Nun wurde in Pistazien, die in die Schweden exportiert wurden, „Aflatoxin B1“ nachgewiesen.
ERNSTE WARNUNG AUS SCHWEDEN
Laut einer Mitteilung im Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) der Europäischen Kommission wurde in den aus der Türkei gelieferten Pistazien ein Aflatoxin-Wert festgestellt, der weit über dem zulässigen Höchstwert liegt.
Die schwedischen Behörden gaben mit der Meldung Nummer 734683 unter Verwendung der Einstufung „ernst“ bekannt, dass sie die Ware beschlagnahmt haben.
KANN KREBS VERURSACHEN
Den RASFF-Daten zufolge liegt die zulässige Höchstmenge für Aflatoxin B1 in einem Produkt bei 8 µg/kg - ppb.
In den nach Schweden gelieferten Pistazien wurde dieser Wert jedoch mit 56,0 ± 18 µg/kg - ppb gemessen. Experten betonen, dass Aflatoxin B1 sowohl eine giftige als auch eine krebserregende Substanz ist und zudem das Risiko birgt, die genetische Struktur zu verändern.
Solche Probleme, die bei ins Ausland exportierten Agrarprodukten häufig auftreten, stellen ein großes Hindernis für die türkischen Agrarexporte dar.
Nachrichtenquelle : 12punto
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