Raubskandal am Gericht: Zahl der Inhaftierten auf 16 gestiegen! Neue Aufnahmen aufgetaucht...
Die Ermittlungen zum Raub aus dem Asservatentresor am Gericht von Büyükçekmece wurden ausgeweitet. Während die Zahl der Inhaftierten in dem Fall, der als von einer organisierten Struktur geplant eingestuft wurde, auf 16 gestiegen ist, sind nun auch Geständnisse, ein Geldwäschenetzwerk und flüchtige Anstifter in den Akten vermerkt.
Im Rahmen der Ermittlungen zum Raub aus der Asservatenkammer des Gerichts Büyükçekmece sind verblüffende Details ans Licht gekommen. Während gegen den Gerichtsbeamten Erdal Timurtaş, der als Täter identifiziert wurde, ein Haftbefehl erlassen wurde, stellte sich heraus, dass es sich nicht um eine Einzeltat handelte, sondern dass der Vorfall im Voraus geplant und von einer organisierten Struktur gesteuert wurde.
Unterdessen sind neue Aufnahmen zu dem Skandal aufgetaucht.
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— 12punto (@12puntocomtr) 7. Januar 2026
Nach Informationen des Journalisten Mustafa Kadir Mercan wurden im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Büyükçekmece geführten Ermittlungen zeitgleich Razzien an 50 verschiedenen Adressen durchgeführt. Es wurde bekannt, dass die Zahl der Festgenommenen infolge der Operationen auf 16 gestiegen ist.
„SIE HABEN MICH BENUTZT“-NACHRICHT IN DER AKTE
Den Informationen in der Ermittlungsakte zufolge ist eine Nachricht aufgetaucht, die Erdal Timurtaş, der als derjenige identifiziert wurde, der das Gold und Silber allein aus dem Gericht geschafft hat, an einen Freund geschickt hatte. In der Nachricht von Timurtaş heißt es: „Ich habe keine Schuld, sie haben mich benutzt. Sie haben mir nicht einmal Geld gegeben. Sie haben meine Familie bedroht. Ich könnte von der Kronzeugenregelung profitieren.“
BEHAUPTUNG ÜBER BEWAFFNETE WACHE VOR DEM GERICHT
Den Behauptungen zufolge wurde festgestellt, dass während Timurtaş das Gold aus dem Gericht schaffte, eine bewaffnete Person außerhalb des Gerichtsgebäude wartete, um im Falle eines möglichen Eingreifens auf Sicherheitskräfte zu schießen. Dieses Detail verdeutlichte, wie organisiert der Raub geplant war.
GESTÄNDIGER VERDÄCHTIGER ÄNDERTE DIE RICHTUNG DER ERMITTLUNGEN
Den Informationen in der Akte zufolge wurde einer der festgenommenen Verdächtigen zum Geständigen, nachdem er erklärt hatte, von den Bestimmungen der Kronzeugenregelung profitieren zu wollen. Es wurde bekannt, dass die Aussagen des Verdächtigen den Verlauf der Ermittlungen maßgeblich beeinflusst haben.
GOLD WURDE EINGESCHMOLZEN, GELD WURDE VERSUCHT ZU WASCHEN
Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass ein Teil des bei dem Raub erbeuteten Goldes und Silbers bei Juwelieren eingeschmolzen und zu Bargeld gemacht wurde. Um das erlangte Geld zu waschen, wurde eine Autohandelsfirma gegründet und über diese Firma wurden Fahrzeugkäufe getätigt. Während die Verdächtigen, die die Autohandelsfirma gründeten, festgenommen wurden, wurden alle Fahrzeuge im Besitz der Firma beschlagnahmt.
ANSTIFTER AUF DER FLUCHT
Der Raub, der zunächst den Anschein einer Einzeltat erweckte, wurde im Hintergrund von einem organisierten Team geplant. Es wurde festgestellt, dass M.S., der als Anführer der Verdächtigen gilt, in Istanbul und Umgebung unter dem Namen M.C. bekannt ist und während des Raubes im Fahrzeug wartete. Es wurde berichtet, dass M.S. zusammen mit seinem Cousin M.E. auf der Flucht ist.
Unterdessen wurde bekannt, dass die Freundin von M.S., E.D., wegen „Geldwäsche“ festgenommen wurde und ein weiterer Verdächtiger namens M.S., der im anderen Fahrzeug wartete, ebenfalls inhaftiert wurde.
AUCH AUTOVERMIETUNG IN DER AKTE
Im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass auch die Autovermietung, bei der die für den Raub verwendeten Fahrzeuge gemietet wurden, in den Vorfall verwickelt war. Es wurde vermerkt, dass der Firmeninhaber B.Ç. sowie der Immobilienmakler G.V., an den das Geld zur Wäsche übergeben wurde, zu den festgenommenen Personen gehören.
SIE HATTEN GEPLANT, DIE SCHULD KOMPLETT AUF TİMURTAŞ ZU SCHIEBEN
Den Feststellungen in der Akte zufolge hielten die Verdächtigen nach dem Raub Treffen ab, agierten in der Annahme, dass der Vorfall nicht aufgedeckt würde, und planten, die gesamte Verantwortung auf Erdal Timurtaş zu schieben. Es wurde berichtet, dass im Rahmen der Ermittlungen das Vermögen aller Verdächtigen eingefroren wurde und die Akte vielseitig und akribisch bearbeitet wird.
Nachrichtenquelle : 12punto
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