Überraschender Verkehr auf der Achse Ankara-Damaskus: Behauptung, die Türkei bereite sich auf ein Treffen mit Mazlum Abdi vor
Infolge der Kontakte zwischen der Türkei und der syrischen Übergangsregierung wurde behauptet, dass Außenminister Hakan Fidan oder der Leiter des türkischen Geheimdienstes MİT, İbrahim Kalın, in Damaskus mit dem YPG/SDF-Anführer Mazlum Abdi zusammentreffen könnten.
Es wird behauptet, dass die Türkei ein hochrangiges Treffen mit dem SDG/YPG-Anführer Mazlum Abdi in Damaskus vorgeschlagen hat.
In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass dieses Treffen von Außenminister Hakan Fidan oder dem Leiter des Nationalen Geheimdienstes (MİT), İbrahim Kalın, durchgeführt werden könnte.
Es wurde behauptet, dass dieser Vorschlag nach diplomatischen Kontakten zwischen der von dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Schara geführten Verwaltung und den syrischen Kurden auf die Tagesordnung gekommen sei.
Den Informationen zufolge, die sich auf ungenannte regionale Quellen stützen, soll das geplante Treffen zwischen Mazlum Abdi und türkischen Beamten vom Verlauf der Kontakte abhängen, die heute in Damaskus beginnen sollten.
Nach Informationen, die Al-Monitor vorliegen, hat die syrische Zentralregierung die Gespräche jedoch ohne Angabe von Gründen und ohne Nennung eines neuen Datums verschoben.
TELEFONISCHE UNTERSTÜTZUNGSBOTSCHAFT DER USA AN DIE SDG
Eine weitere bemerkenswerte Entwicklung in dem Bericht ist, dass der ehemalige US-Sondergesandte für Syrien, Tom Barrack, der während der Amtszeit von Donald Trump auch als Botschafter in Ankara tätig war, am vergangenen Donnerstag ein Telefonat mit Mazlum Abdi führte.
Quellen berichteten, dass dieses Telefonat von Barrack aus Damaskus geführt wurde und der SDG dabei versichert wurde, dass die USA ihre Unterstützung im Kampf gegen den IS fortsetzen würden. Zudem wurde bekannt, dass Barrack erklärte, die von den USA vermittelten „Deeskalationsgespräche“ zwischen der SDG und der Türkei müssten fortgesetzt werden.
US-FLAGGE NACH 13 JAHREN IN DAMASKUS GEHISST
Auch der Ort des Treffens hat eine symbolische Bedeutung. Es wurde angegeben, dass sich Barrack in der Residenz der US-Botschaft in Damaskus aufhielt, die seit Beginn des Krieges geschlossen war, und dass bei diesem Besuch zum ersten Mal seit 13 Jahren die amerikanische Flagge an der Residenz gehisst wurde.
YPG-ANFÜHRER MAZLUM ABDİ: WIR STEHEN IN KONTAKT MIT DER TÜRKEI
Der Anführer der Terrororganisation YPG, Mazlum Abdi, hatte in einem Interview mit einem Fernsehsender erklärt, dass sie „direkten“ Kontakt zu türkischen Beamten hätten und er offen für ein Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sei.
Mazlum Abdi, der erklärte, dass sie einen Waffenstillstand mit der Türkei erreicht hätten, sagte:
„Wir haben seit zweieinhalb Monaten einen Waffenstillstand mit der Türkei. Es herrscht eine vorübergehende und bedingte Ruhe. Wir hoffen, dass sich dies in einen dauerhaften Waffenstillstand verwandelt. Wir haben direkte Beziehungen und direkte Kanäle zur Türkei, zudem gibt es Vermittler. Wir hoffen, dass sich diese Beziehungen weiterentwickeln.“
Bezüglich der Entscheidung der Terrororganisation PKK, die Waffen niederzulegen, äußerte sich der YPG-Anführer Mazlum Abdi wie folgt: „Wir haben diese Entscheidung begrüßt. Dies ist ihre eigene Entscheidung, also die Entscheidung der PKK selbst. Die Entscheidung der PKK zum Rückzug hatte Auswirkungen auf diese Region, und meiner Meinung nach ist unser derzeitiger Waffenstillstand mit der Türkei ein Produkt dieses Lösungsprozesses.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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