Wusste der 'Palast' von der angeblichen Erklärung der Terrororganisation PKK? 'Diskussionen wären nicht überraschend'
Die Diskussionen, die nach der Ankündigung der Terrororganisation PKK, sich selbst aufgelöst zu haben, und dem daraufhin veröffentlichten Manifest begannen, halten unvermindert an. Can Ataklı hinterfragt, ob der Palast vorab von der Erklärung wusste, und warnt: 'Entweder haben sie ihre Zustimmung gegeben oder sie sind auf das Spiel der PKK hereingefallen.'
Die Terrororganisation PKK hatte kürzlich in einer Erklärung bekannt gegeben, dass sie sich auflöst und nicht mehr unter dem Namen PKK agieren werde. Während in der Öffentlichkeit darüber debattiert wird, wo die Organisation ihre Waffen niederlegen wird, verfasste der Nefes-Autor Can Ataklı einen bedeutenden Artikel zu diesem Prozess.
Ataklı stellte die Frage, ob der Palast von dem Manifest, das die separatistische Terrororganisation PKK veröffentlichte, wusste.
Hier sind die wichtigsten Punkte aus Ataklıs Artikel:
Die erwartete Erklärung der PKK über ihre Selbstauflösung führt zu unerwarteten Ergebnissen.
Auch wenn die Regierung und ihre Anhänger eine festliche Stimmung verbreiten, wäre es nicht überraschend, wenn es in Kürze zu unangenehmen Diskussionen käme.
Die PKK hat nicht nur die Erklärung ihrer Selbstauflösung abgegeben, sondern auch ein langes Manifest veröffentlicht.
Die Diskussion dreht sich ohnehin nicht um die Selbstauflösung der PKK, sondern um den Inhalt dieses Manifests.
Was mich interessiert: Hatte der Palast vorab Kenntnis von diesem Manifest?
Wenn ja, ist das ein eigenes Problem; wenn nein, ist es ein noch größeres Problem.
Wenn das Manifest vorab eingesehen wurde, bedeutet das, dass die Regierung nicht auf die Anspielungen der PKK auf Völkermord, den Vertrag von Lausanne und die Verfassung von 1924 reagiert hat.
Sie hat dies sogar gebilligt.
Wenn sie nichts von dem Manifest wusste, dann ist sie auf das Spiel der PKK hereingefallen.
Denn die PKK ist kein Staat, sondern eine Terrororganisation.
Wenn im Vorfeld Gespräche mit einer Terrororganisation und deren Anführer geführt werden und von ihr verlangt wird, sich aufzulösen und die Waffen niederzulegen, dann geschieht dies nicht – und kann auch nicht geschehen – durch ein Manifest wie dieses.
Das Richtige wäre gewesen, der PKK die Erlaubnis für eine kurze Erklärung zur Auflösung in wenigen Sätzen zu erteilen.
Hätte sich die PKK darauf beschränkt, lediglich ihre Selbstauflösung zu erklären, hätten die nachfolgenden rechtlichen Regelungen in einem ruhigeren Umfeld getroffen werden können. Da die Entscheidung zur Auflösung nun jedoch im Schatten des Manifests steht, wird es bei den nächsten Schritten zu Schwierigkeiten kommen.
Nachrichtenquelle : 12punto
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