Geldstrafe für İmamoğlu İnşaat durch die CHP-geführte Stadtverwaltung Beylikdüzü
Nach Inspektionen durch das Gouverneursamt Istanbul sowie die Provinzdirektion für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel wurde gegen die unter Zwangsverwaltung stehende Firma İmamoğlu İnşaat per Beschluss des Stadtrats von Beylikdüzü eine Geldstrafe in Höhe von 40,3 Millionen Lira verhängt. Dem Unternehmen wurde eine Frist von einem Monat eingeräumt, um die festgestellten Verstöße zu beheben.
In Beylikdüzü, wo Ekrem İmamoğlu vor seiner Wahl zum Bürgermeister der Stadt Istanbul als Bürgermeister amtierte, hatte sich die Führung nach der Verhaftung des Bürgermeisters Murat Çalık im Rahmen eines gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) laufenden Verfahrens geändert. Bei der Wahl am 26. März trat der CHP-Politiker Önder Serkan Çebi das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters an.
Am 11. April wurde İmamoğlu İnşaat unter die Zwangsverwaltung des Einlagensicherungsfonds (TMSF) und der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul gestellt. Im Anschluss an diesen Prozess wurden bei Untersuchungen administrative Sanktionen gegen das Unternehmen verhängt.
Wie die regierungsnahe Zeitung Yeni Şafak berichtet, wurden bei den Inspektionen, die auf Anweisung des Gouverneursamts Istanbul sowie der Provinzdirektion für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel durchgeführt wurden, Geldstrafen in einer Gesamthöhe von 40 Millionen 390 Tausend 479 Lira und 83 Kuruş gegen das Unternehmen verhängt.
FRIST ZUR BEHEBUNG DER VERSTÖSSE EINGERÄUMT
In der offiziellen Mitteilung an die Zwangsverwaltung wurde gefordert, die Verstöße gegen die Bauvorschriften innerhalb eines Monats zu beheben. Sollten die erforderlichen Anpassungen innerhalb dieser Frist nicht vorgenommen werden, wird ein Abrissbeschluss vollstreckt.
Andererseits wurde mitgeteilt, dass bei einer Behebung der Verstöße innerhalb der genannten Frist auf die Einziehung einiger zusätzlicher Geldstrafen verzichtet werde. Im Rahmen der Untersuchungen wurde zudem gegen den Bauleiter, der als mitverantwortlich eingestuft wurde, eine separate Geldstrafe verhängt.
DURCH STADTRATSBESCHLUSS RECHTSKRÄFTIG
Es wurde erklärt, dass die genannten Sanktionen mit der Unterschrift der Mitglieder des Stadtrats rechtskräftig geworden seien.
Nachrichtenquelle: 12punto
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