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Geringe Beteiligung an der Erdbeben-Sondersitzung der TBMM

Die Sondersitzung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) zum Jahrestag der Erdbeben von Kahramanmaraş am 6. Februar sorgte aufgrund der geringen Teilnahme der Abgeordneten für Gesprächsstoff.

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Geringe Beteiligung an der Erdbeben-Sondersitzung der TBMM

Während die Türkei der Opfer des schweren Erdbebens vom 6. Februar gedenkt, das 11 Provinzen erschütterte, wurde in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eine Sondersitzung zum Gedenken an die Verstorbenen abgehalten. Dass jedoch von den 592 Abgeordneten im Parlament nur 45 bei dieser Sondersitzung anwesend waren, löste in der Öffentlichkeit eine Debatte aus.

Am Jahrestag der Katastrophe, bei der offiziellen Zahlen zufolge über 53.000 Menschen ihr Leben verloren, fanden in den vom Beben zerstörten Städten verschiedene Gedenkveranstaltungen statt. Die TBMM trat aufgrund der Bedeutung des 6. Februars mit einer außerordentlichen Tagesordnung zusammen.

INSGESAMT 45 ABGEORDNETE ANWESEND

Nach der parteipolitischen Verteilung der anwesenden Abgeordneten nahmen 19 Abgeordnete der Republikanischen Volkspartei (CHP), 8 der Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP), 8 der DEM-Partei, 4 der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) sowie jeweils zwei Abgeordnete der Neuen Wohlfahrtspartei (YRP) und der IYI-Partei teil. Bei der Sitzung, an der insgesamt 45 Abgeordnete teilnahmen, blieb die Abwesenheit zahlreicher Parlamentarier nicht unbemerkt.

Während Bürger die geringe Beteiligung in der TBMM kritisierten, wurden auch in den sozialen Medien Stimmen laut. Die leeren Sitzreihen im Plenum des Parlaments führten zu Kommentaren, die einen Mangel an Sensibilität gegenüber den tausenden Bürgern, die bei dem Erdbeben ums Leben kamen, beklagten.

Während die Auswirkungen des Erdbebens, das im gesellschaftlichen Gedächtnis zum Jahrestag weiterhin präsent ist, anhalten, bleibt auch das Problem der geringen Beteiligung im Parlament ein Thema der aktuellen Debatte.


Nachrichtenquelle: 12punto