Google korrigiert 'Atatürk'-Fauxpas: 'Gründer der Republik Türkei...'
Die weltweit meistgenutzte Suchmaschine Google hat die Bezeichnung „Ehemaliger Präsident der Türkei“ für den großen Staatsgründer Gazi Mustafa Kemal Atatürk korrigiert.
Google war in den vergangenen Tagen heftig kritisiert worden, nachdem bei der Suche nach Mustafa Kemal Atatürk die Bezeichnung „Ehemaliger Präsident der Türkei“ erschienen war.
Nach der Kritik hatten Bürger eine Unterschriftenaktion gestartet.
Die Nutzer übermittelten ihre Beschwerden an Google über die Schaltfläche „Falscher Inhalt. Feedback“.
Nach den Reaktionen entfernte Google die Bezeichnung „Ehemaliger Präsident der Türkei“ für Mustafa Kemal Atatürk und fügte stattdessen „Gründer der Republik Türkei“ hinzu.
HIER DIE KORREKTUR

(Der alte Zustand)

(Der neue Zustand)
"SIE SOLLTEN SICH DIE MILLIONEN ANSEHEN, DIE ZUM ANITKABIR PILGERN..."
12punto-Autor und Journalist Mustafa Mutlu hatte in seinem Artikel vom 20. Mai auf das Problem bei Google aufmerksam gemacht und Folgendes geschrieben:
„Ein bei Google arbeitender Türken- und Atatürk-Feind hat ihn als ‚Ehemaliger Präsident der Türkei‘ bezeichnet…
Lassen wir die Unzulänglichkeit der Definition beiseite; hängen Sie sich nicht daran auf…
Das eigentliche Ziel verbirgt sich im Ausdruck ‚Ehemalige Türkei‘!
Dieser niederträchtige Texter will damit wohl sagen: ‚Atatürks Türkei ist veraltet, es gibt jetzt eine neue und andere Republik‘!
Ich habe zwei Vorschläge für diesen unverschämten Kerl:
Er soll sich die Millionen ansehen, die an jedem Nationalfeiertag zum Anıtkabir und zum Dolmabahçe-Palast pilgern; das ist das Erste…
Zweitens: Er soll sich an jedem 10. November um fünf nach neun die Straßen, Plätze, Häuser, Brücken, Arbeitsplätze und sogar Krankenhäuser ansehen.
Er soll hinsehen und erkennen, welchem ‚Präsidenten‘, der vor 85 Jahren starb, weltweit mehr als 100 Millionen Menschen mit einer Schweigeminute gedenken und Tränen vergießen!
Er sollte die Augen nicht vor der Liebe der Menschen zu Atatürk verschließen, die nicht einmal um ihre eigenen Eltern so trauern…
Wenn der türkenfeindliche Texter von Google, der diese Niedertracht begangen und versucht hat, unseren gestrigen Feiertag zu vergiften, sich das nicht ansieht, dann soll er sich den Beschlusstext der UNESCO ansehen, den ich auf deren eigenen Seiten gefunden habe!
*
Ein paar Worte auch an die Führungskräfte von Google Türkei:
Wenn ihr immer noch nicht gelernt habt, wer unser Vater (Ata) ist, dann werden wir es euch so beibringen… dass ihr staunen werdet!
Mit einer kleinen Boykottkampagne werden wir euch in diesem Land nicht einmal mehr Staub übrig lassen!
Wenn ihr euch bis jetzt noch nicht entschuldigt habt, dann begreift die Bedeutung eures Fehlers und werdet aktiv!
Das ist mein Rat…“
Nachrichtenquelle: 12punto
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