Große Betrugsoperation in Afyonkarahisar: 20 Verdächtige festgenommen
Bei einer koordinierten Razzia mit Schwerpunkt in Afyonkarahisar wurden 20 Personen festgenommen, die 272 Menschen mit gefälschten Werbeanzeigen um 17,5 Millionen TL betrogen haben sollen. Es wurde festgestellt, dass die Bande das erbeutete Geld über Kryptowährungssysteme wusch.
In Afyonkarahisar hat die Polizei eine der größten Betrugsoperationen der letzten Jahre durchgeführt. Als Ergebnis einer koordinierten Razzia mit Schwerpunkt in Afyonkarahisar wurden 20 Verdächtige festgenommen, die 272 Personen durch gefälschte Werbeanzeigen um 17 Millionen 500 Tausend TL betrogen haben sollen.
Die Teams der Polizeidirektion der Provinz Afyonkarahisar führten eine fünfmonatige technische und physische Überwachung einer Bande durch, die mittels IT-Systemen gewerbsmäßigen Betrug beging. Die Operation wurde zeitgleich in Istanbul, Ankara, Adana, Antalya, Eskişehir, Muğla, Nevşehir und Samsun durchgeführt. Bei den Razzien wurden insgesamt 20 Verdächtige, darunter 3 Frauen, gefasst.
Es stellte sich heraus, dass die Bande über Social-Media-Plattformen gefälschte Anzeigen für „zinslose Kredite, günstige Produktverkäufe und preiswerte Hotel-/Villareservierungen“ schaltete, um Bürger zu betrügen. Das erbeutete Geld wurde, wie festgestellt wurde, durch Überweisungen auf Kryptowährungssysteme gewaschen.
Bei den polizeilichen Durchsuchungen wurden an den Adressen zahlreiche digitale Datenträger, Bank- und Kreditkarten anderer Personen, Identitätsdaten, Selfie-Fotos sowie Zugangsdaten zu Krypto-Konten und Mobile-Banking-Anwendungen sichergestellt.
Die gefassten Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Generalstaatsanwaltschaft von Afyonkarahisar überstellt. Von den 20 festgenommenen Personen wurden 4 nach der staatsanwaltschaftlichen Befragung freigelassen; von den 16 vor Gericht gestellten Personen wurden 8 inhaftiert, während 8 weitere unter Auflagen freikamen. Die Operation wurde als wichtiger Schritt zur Unterbindung von Betrugsaktivitäten und zum Schutz der Rechte der Opfer bezeichnet.
Nachrichtenquelle: İHA
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