Handel zwischen der Türkei und Israel geht weiter
Ein Jahr nach Beginn der israelischen Angriffe auf Gaza verurteilte der BBP-Vorsitzende Mustafa Destici die internationalen Organisationen, die Israel unterstützen. Der Journalist Metin Cihan legte hingegen mit Dokumenten offen, dass der Handel zwischen der Türkei und Israel fortgesetzt wird und das Unternehmen Pamukkale Kablo Verkäufe an den Staat Israel tätigt. Aus den Zollunterlagen von Pamukkale geht hervor, dass der Käufer die israelische Elektrizitätsbehörde ist.
Die Angriffe Israels auf Gaza, die am 7. Oktober 2023 begannen, dauern an. In dem einen Jahr seit Beginn der Angriffe sind zehntausende Menschen in Gaza ums Leben gekommen. Während dieses Prozesses hatte die Regierung behauptet, dass der Handel zwischen der Türkei und Israel eingestellt worden sei und es keinen 'Schiffsverkehr' mehr von der Türkei nach Israel gebe.

Der BBP-Vorsitzende Mustafa Destici äußerte sich zum ersten Jahrestag der Angriffe auf Gaza auf seinem X-Account (ehemals Twitter) wie folgt: "In diesem letzten Jahr wurde vor den Augen der gesamten Menschheit, live übertragen, eigentlich die gesamte Menschheit abgeschlachtet. Doch alle internationalen Organisationen, allen voran die USA und westliche Staaten, haben sich durch die Unterstützung des terroristischen Israels oder durch ihr Schweigen an diesen Massakern und diesem Völkermord mitschuldig gemacht. Ich verfluche sie alle für die unschuldigen Leben."
Die Antwort auf Destici, der in seinem Beitrag die Länder und internationalen Organisationen verfluchte, die Israel unterstützen, kam vom Journalisten Metin Cihan.

DER HANDEL GEHT WEITER
Metin Cihan, der erklärte, dass der Austausch zwischen der Türkei und Israel nicht beendet sei und der 'Schiffsverkehr' von der Türkei nach Israel -im Geheimen- weitergehe, veröffentlichte erneut belegte Informationen und präsentierte ein Foto, auf dem Destici gemeinsam mit dem Eigentümer von Pamukkale Kablo zu sehen ist, einem Unternehmen, das Kabel nach Israel liefert.

Metin Cihan behauptete, dass direkte Verkäufe an den israelischen Staat getätigt würden, und teilte zudem die Zollunterlagen von Pamukkale Kablo. Aus den Zollunterlagen ist ersichtlich, dass das kaufende Unternehmen die staatliche israelische Elektrizitätsbehörde ist.

Nachrichtenquelle: Gamze Tamer
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