Handelsministerium verhängt Bußgelder gegen Influencer
Der Werberat des Handelsministeriums hat in den ersten acht Monaten des Jahres Verwaltungsstrafen in Höhe von insgesamt 89 Millionen 59 Tausend 840 TL gegen Social-Media-Influencer und für Beiträge auf digitalen Plattformen verhängt, die durch „Schleichwerbung“ Einnahmen erzielten.
Das rasante Wachstum von Social-Media-Plattformen hat den Trend verstärkt, dass Marken bei der Produktwerbung mit Social-Media-Influencern zusammenarbeiten.
Influencer üben oft einen Einfluss auf ihre Follower aus, indem sie Produkte auf natürliche Weise als Teil ihres täglichen Lebens präsentieren.
Das Handelsministerium hat in den ersten acht Monaten des Jahres umfassende Untersuchungen zu Social-Media-Influencern durchgeführt, die „Schleichwerbung“ betreiben.
Im Rahmen dieser Untersuchungen wurden Werbeaktionen in vielen Bereichen bewertet, von Nahrungsergänzungsmitteln bis hin zu Rabattaktionen.

DIE ZU VERHÄNGENDEN STRAFEN STEHEN FEST
Während der Untersuchungen wurden verschiedene Verstöße festgestellt, wie etwa Beiträge mit Gesundheitsversprechen, Verweise auf Gesundheitsdienstleistungen, die Bewerbung verbotener Produkte sowie Aussagen, die über die Definition von Kosmetika hinausgehen.
Wenn die Bewerbung von Produkten oder Dienstleistungen nicht eindeutig als Werbung gekennzeichnet wurde, wurde dies als „Schleichwerbung“ eingestuft. In diesem Zusammenhang wurden gegen die betreffenden Influencer Verwaltungsstrafen verhängt.
Der Werberat des Handelsministeriums gab bekannt, dass in diesem Jahr insgesamt 89 Millionen 59 Tausend 840 TL an Verwaltungsstrafen für Werbung auf digitalen Kanälen verhängt wurden. Während die Strafe, die im vergangenen Jahr gegen einen Influencer wegen gesetzeswidriger Werbung verhängt wurde, 347 Tausend 128 TL betrug, wurde dieser Betrag für das Jahr 2024 aufgrund der Neubewertungsrate auf 550 Tausend 59 TL angehoben.
VERBRAUCHERSCHUTZMASSNAHMEN
Das Handelsministerium hat verschiedene Informationsleitfäden veröffentlicht, um Verbraucher auf digitalen Plattformen zu schützen. Dokumente wie der „Leitfaden zu kommerzieller Werbung und unlauteren Geschäftspraktiken durch Social-Media-Influencer“ und der „Leitfaden zu Verbraucherbewertungen“ sollen zur Regulierung dieser Kanäle beitragen. Diese Bemühungen zielen darauf ab, den Zugang der Verbraucher zu verlässlichen Informationen zu gewährleisten und die Transparenz der Werbung zu erhöhen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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