Hintergrundinformationen aus regierungsnahen Medien zum Auflösungskongress der Terrororganisation PKK: 'Zwei Alternativen werden diskutiert...'
Nach dem Aufruf des Terroristenführers Abdullah Öcalan zur Waffenabgabe und Auflösung werden hinter den Kulissen zwei Alternativen für den Auflösungskongress der Terrororganisation PKK diskutiert.
MHP-Parteichef Devlet Bahçeli, der bei der Eröffnung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) den Abgeordneten der DEM-Partei die Hand reichte und in seiner Fraktionssitzung einen Aufruf für den Terroristenführer Abdullah Öcalan tätigte, hält den neuen Öffnungsprozess weiterhin auf der Tagesordnung.
Nach dem dritten Treffen am 27. Februar verlas die Imralı-Delegation der DEM-Partei den 'Aufruf zur Waffenabgabe und Auflösung' des Terroristenführers Öcalan, während die Terrororganisation PKK ihrerseits eine Waffenruhe erklärte und die Freilassung Öcalans forderte.
Es wird mit Spannung erwartet, was im neuen Öffnungsprozess als Nächstes geschehen wird.
Dem Bericht der Türkiye Gazetesi, die für ihre Nähe zur Regierung bekannt ist, zufolge steht der Zeitplan für den Kongress, den die Terrororganisation PKK zur Auflösung abhalten will, fest. Demnach wurden in den Gesprächen zwischen dem Terroristenführer Öcalan und staatlichen Vertretern Bewertungen bezüglich des PKK-Kongresses vorgenommen.
Hinter den Kulissen werden zwei Alternativen für den Auflösungskongress der Terrororganisation PKK diskutiert, der von drei Ländern beobachtet werden soll.
Es wird geäußert, dass die irakische Regierung die Sicherheitsvorkehrungen für die Kongressteilnehmer treffen könnte, falls der Kongress in Erbil oder Sulaimaniyya stattfindet.
Quellen aus der AKP geben an, dass die irakische Regierung während des Kongresses in Alarmbereitschaft sein werde, um Angriffen von Geheimdiensten einiger Länder entgegenzuwirken, die den Prozess sabotieren wollen.
Der Prozess der Waffenabgabe, der nach dem Beschluss zur Auflösung auf dem Kongress beginnen soll, wird von der Türkei, dem Irak und der syrischen Regierung verfolgt werden. Über die Fragen, wohin die Waffen übergeben werden, wie sie übergeben werden und was anschließend mit diesen Waffen geschieht, soll in einem gemeinsamen Mechanismus entschieden werden, der von den Geheimdiensten der drei Länder gebildet wird.
Dem Vorschlag der DEM-Partei, im Parlament eine Kommission zu diesem Prozess einzurichten, steht die AKP derzeit ablehnend gegenüber.
Nachrichtenquelle: 12punto
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