Hisbollah verübt 6 Raketenangriffe auf Israel: Militärbasen getroffen
Die Hisbollah gab bekannt, sechs Raketenangriffe auf militärische Ziele im Norden Israels durchgeführt zu haben. Die israelische Armee reagierte darauf mit Luftangriffen auf den Süden und das Landesinnere des Libanon.
Die Hisbollah hat nach eigenen Angaben einen groß angelegten Angriff auf militärische Ziele im Norden Israels durchgeführt.
In einer Erklärung über den Telegram-Kanal der Hisbollah wurde mitgeteilt, dass bei den Angriffen zwei Militärflughäfen, eine Militärbasis und eine Sprengstofffabrik ins Visier genommen wurden.
Der Erklärung zufolge war eines der Hauptziele der Angriffe der Militärflughafen Megiddo, der 30 Kilometer von der libanesischen Grenze entfernt liegt. Der Flughafen wurde dreimal hintereinander mit Fadi-1- und Fadi-2-Raketen beschossen. Dieser Angriff erregte Aufmerksamkeit, da die Hisbollah diesen Flughafen zum ersten Mal angriff.

HAUPTBASEN UND SPRENGSTOFFFABRIK EBENFALLS GETROFFEN
Die Angriffe der Hisbollah beschränkten sich nicht nur auf den Flughafen Megiddo. Die Organisation nahm die Basis Ramat David und einen weiteren Flughafen in der Region mit Fadi-2-Raketen unter Beschuss. Gleichzeitig wurde die Amos-Basis, die logistische Unterstützung für die Nordregion der israelischen Armee leistet, mit einer Fadi-1-Rakete getroffen. Die Hisbollah gab zudem an, eine Sprengstofffabrik in der Region Zichron, etwa 60 Kilometer von der libanesischen Grenze entfernt, getroffen zu haben.
Die Hisbollah erklärte, sie habe diese Angriffe zur „Verteidigung des palästinensischen Volkes in Gaza und des libanesischen Volkes“ durchgeführt.
GEGENANGRIFF AUS ISRAEL
Als Reaktion auf die Raketenangriffe der Hisbollah führte die israelische Armee groß angelegte Luftangriffe auf Städte im Südlibanon sowie auf die Regionen Bekaa und Baalbek durch.
Das libanesische Gesundheitsministerium gab bekannt, dass bei diesen Angriffen 492 Menschen getötet und 1645 weitere verletzt wurden. Unter den Todesopfern befanden sich den Angaben zufolge 35 Kinder und 58 Frauen.

BILDUNGSKRISE IM LIBANON
Nach den israelischen Angriffen hat sich die Fluchtwelle aus dem Südlibanon in Richtung der Hauptstadt Beirut und in die nördlichen Regionen beschleunigt. Während das libanesische Bildungsministerium die Aussetzung des Schulbetriebs im Land ankündigte, teilte das Innenministerium mit, dass Schulen im Süden für die Unterbringung von Zivilisten geöffnet wurden, die vor den israelischen Angriffen geflohen sind.
Nachrichtenquelle: AA
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