'Ich wurde vergewaltigt und werde bedroht' – hatte sie gesagt
Nach der in Begleitung einer Psychologin aufgenommenen Aussage der Universitätsstudentin F.A., die über soziale Medien behauptet hatte, sexuell missbraucht und mit aufgenommenen Videoaufnahmen erpresst worden zu sein, stellte sich heraus, dass sich der Vorfall ganz anders zugetragen hatte.
Was die Universitätsstudentin F.A. in einem auf ihrem Social-Media-Konto veröffentlichten Video schilderte, hatte alle Zuschauer entsetzt. Nachdem sie in dem Video berichtet hatte, von 2 Männern, mit denen sie sich vor 1 Jahr angefreundet hatte, sexuell missbraucht worden zu sein und mit aufgenommenen Videoaufnahmen bedroht zu werden, stellte sich nach der in Begleitung einer Psychologin aufgenommenen Aussage der jungen Frau heraus, dass sie gelogen hatte.
SIE HATTE BEHAUPTET, SEIT 1 JAHR UNTER BEDROHUNG ZU STEHEN, UND UM HILFE GEBETEN
Die Studentin der Universität Ordu, F.A., behauptete in einem Video, das sie in den vergangenen Tagen auf ihrem Social-Media-Konto veröffentlichte, sie sei gemeinsam mit 2 Männern, mit denen sie sich vor 1 Jahr angefreundet hatte, sowie einer Freundin nach Istanbul gefahren, habe in einem Club Alkohol getrunken, sei dabei ohnmächtig geworden und anschließend in ein Hotelzimmer gebracht worden, wo sie sexuell missbraucht worden sei. F.A. behauptete, ihr Ausweis, ihre Geldbörse und ihr Mobiltelefon seien ihr abgenommen worden, es seien Videoaufnahmen von ihr im bewusstlosen und nackten Zustand gemacht worden, und mit diesen Videos werde sie bedroht. Sie schilderte, dass mit ihren Ausweisdaten Betrug begangen worden sei, und bat um Hilfe, da sie seit 1 Jahr in Angst und unter Bedrohung lebe.
Was die Universitätsstudentin F.A. in einem auf ihrem Social-Media-Konto veröffentlichten Video schilderte, hatte alle Zuschauer entsetzt. Nachdem sie in dem Video berichtet hatte, von 2 Männern, mit denen sie sich vor 1 Jahr angefreundet hatte, sexuell missbraucht worden zu sein und mit aufgenommenen Videoaufnahmen bedroht zu werden, stellte sich nach der in Begleitung einer Psychologin aufgenommenen Aussage der jungen Frau heraus, dass sie gelogen hatte.
IHRE AUSSAGE WURDE AUFGENOMMEN
Nachdem festgestellt worden war, dass sich die Universitätsstudentin F.A. (19), die über einen Social-Media-Beitrag um Hilfe gebeten hatte, in Karabük aufhielt, und nachdem ermittelt worden war, dass sie sich im Safranbolu-Bezirk von Karabük befand, wurde Kontakt zu ihr aufgenommen und ihre Aussage von der Staatsanwaltschaft (Cumhuriyet Başsavcılığı) im „Forensischen Gesprächsraum (AGO)" in Begleitung einer Psychologin aufgenommen. Wie bekannt wurde, gab die junge Frau in ihrer Aussage bei der Staatsanwaltschaft an, dass sie ungewollt als Mittlerin für den Betrug an bestimmten Personen durch Manipulation ihres Willens eingesetzt worden sei und dafür eine gewisse Geldsumme erhalten habe, dass sie gegen die in ihrem Social-Media-Beitrag genannten Personen Anzeige erstatte, dass die übrigen Vorwürfe – nämlich die Behauptungen über sexuellen Missbrauch, Freiheitsberaubung, Erpressung und Bedrohung – jedoch nicht der Wahrheit entsprächen. Wie weiter bekannt wurde, erklärte die junge Frau in ihrer Aussage, sie habe den Social-Media-Beitrag veröffentlicht, um die Aufmerksamkeit der zuständigen Stellen auf sich zu lenken und das Ausmaß des ihr zugefügten Schadens schildern zu können. Darüber hinaus wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft gegen F.A. wegen „Verleumdung und Vortäuschung einer Straftat durch Verbreitung falscher Informationen in der Öffentlichkeit" ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat, während im Zusammenhang mit dem Betrugsfall eine gesonderte Untersuchung gegen die in der Aussage genannten Personen zur Aufklärung des Sachverhalts eingeleitet wurde.
ES HATTE MINISTER ZUM HANDELN BEWOGEN
Innenminister Ali Yerlikaya erklärte, dass Kontakt zu F.A. aufgenommen worden sei, und führte aus: „Unter Koordination der Gouverneurschaft Karabük wurde mit der Staatsanwaltschaft Karabük, der Provinzpolizeidirektion und der Provinzdirektion für Familie und Soziale Dienste zusammengearbeitet; es wurde sichergestellt, dass Sicherheits- und Schutzmaßnahmen für unsere Tochter ergriffen werden. Unsere Tochter steht unter dem Schutz unseres Staates. Im Rahmen der Untersuchung hat die Staatsanwaltschaft Karabük damit begonnen, die Aussage unserer Tochter im Gericht im ‚Forensischen Gesprächsraum' in Begleitung einer Psychologin aufzunehmen. Die detaillierte Untersuchung der mit dem Fall zusammenhängenden Vorwürfe wird fortgesetzt, und über weitere Entwicklungen wird gesondert informiert."
Auch Familienministerin Mahinur Özdemir Göktaş gab nach dem Hilferuf von F.A. eine Erklärung ab und sagte: „Für unsere Tochter F.A., deren Situation am 18.10.2024 in den sozialen Medien bekannt wurde, werden in Koordination mit unserem Innenministerium und den zuständigen Stellen über unsere Provinzdirektion für Familie und Soziale Dienste die erforderlichen Maßnahmen zügig umgesetzt. Es wurde sichergestellt, dass Sicherheits- und Schutzmaßnahmen für unsere Tochter ergriffen werden. Wir werden die notwendigen Schritte unternehmen, damit unsere Tochter von unseren geeigneten Sozialdienstleistungsmodellen profitieren kann. Wir verfolgen den Prozess sorgfältig."
Nachrichtenquelle: İHA
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