Imamoğlu fordert bei 'Straßentieren': 'Wir sitzen nicht an diesem Tisch'
Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat auf den Gesetzesentwurf zu Straßentieren reagiert.
Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, beantwortete nach der Verteilung von Konserven aus Opfertier-Spenden der Istanbul-Stiftung Fragen von Journalisten zur aktuellen Agenda.
Als Antwort auf eine Frage zu den Beratungen über den Gesetzesentwurf zu Straßentieren im Parlamentsausschuss sagte İmamoğlu: "Wir verfolgen die Prozesse im Parlament bezüglich der Tierrechte und teilen die von uns erstellten Berichte. Leider ist es absolut inakzeptabel, dass dieser Prozess entwickelt wird, ohne irgendeinen Kontakt zu den Kommunen oder dem türkischen Städte- und Gemeindebund aufzunehmen, während der Entwurf Bestimmungen enthält, die den Kommunen eine anormale Last und ein extrem hohes Maß an Verantwortung aufbürden."
"WIR SITZEN NICHT AM TISCH"
"Ich gehe nicht auf den Inhalt ein. Vor dem Ausschuss ist das eine Sache derer, die sich damit auskennen... Es ist die Sache der Kommunen, die dies umsetzen werden", sagte İmamoğlu und fügte hinzu: "Wir sitzen nicht an diesem Tisch. Die Kommunen sind nicht dabei, die Bezirksverwaltungen sind nicht dabei, die Nichtregierungsorganisationen sind nicht dabei... Und dann reden Sie von Demokratie und Freiheit. Mein dringender Hinweis und Vorschlag an die Freunde, die an diesen Tischen der AK-Partei sitzen: Wenn sie auf diese Weise nach einer Lösung suchen, bringen sie alle Kommunen in der Türkei in eine schwierige Lage. Das hat nichts mit Partei A, Partei B oder der CHP zu tun. Lassen wir uns zusammensetzen, reden, das gesellschaftliche Gewissen, das Prozessmanagement und das Budgetmanagement in den Vordergrund stellen und ganzheitlich denken."
AUFRUF AN DIE REGIERUNG
Imamoğlu richtete einen Appell an die Regierung: "Wenn man jeden gesetzgeberischen Schritt falsch macht, wenn man den ersten Knopf falsch zuknöpft, setzt sich das fort. Das ist der Kern der Sache; tun Sie das unserem Volk und unseren Institutionen nicht an... Kehren Sie von diesem Fehler um. Lassen wir uns zusammensetzen und reden, es gibt Methoden dafür", erklärte er.
"DIE AUSSCHREIBUNGEN VERLAUFEN NICHT SEHR TRANSPARENT"
Auf die Frage nach seiner Einschätzung zur Ausschreibung für den Yachthafen Fenerbahçe Kalamış sagte İmamoğlu: "Wir verfolgen den Prozess, haben aber derzeit keine klaren Informationen. Es gibt eine Ausschreibung. Der Prozess und die Unterlagen der Ausschreibung verlaufen nicht sehr transparent. Wir werden untersuchen, wie es zu dieser Ausschreibung kam und was der Inhalt ist, anstatt uns nur darauf zu konzentrieren, wer den Zuschlag erhalten hat und wer nicht."
Nachrichtenquelle: 12punto
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