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In Kroatien entführter türkischer Staatsbürger schildert seinen Albtraum

Der im Ausland entführte türkische Staatsbürger Muhammed Çolak wurde dank der Bemühungen des Koordinierungs- und Unterstützungszentrums des Außenministeriums nach Istanbul gebracht. Çolak berichtete Journalisten von den Tagen voller Angst, die er durchlebt hat.

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In Kroatien entführter türkischer Staatsbürger schildert seinen Albtraum

Çolak, der aus Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina, am Flughafen Istanbul Sabiha Gökçen ankam, schilderte den Pressevertretern seine Erlebnisse.

Çolak erklärte, er sei im Ausland, wohin er von Gaziantep aus in den Urlaub gereist war, von einer Gruppe entführt worden, die seiner Aussage nach aus Afghanen bestand. Er berichtete, dass sich in den Händen der Gruppe noch weitere entführte Personen befanden, und sagte:

"In den ersten zwei Tagen war von Lösegeld keine Rede. Wir sind nur gelaufen, haben Berge überquert. An der kroatischen Grenze verlangten sie, dass wir unsere Familien anrufen, um Lösegeld zu fordern. Nachdem wir unsere Familien angerufen hatten, wurden wir schwerer Gewalt ausgesetzt. Nachdem unsere Familie das Lösegeld gezahlt hatte, gab es keine Schläge mehr."

Çolak gab an, dass er in der Bergregion bei einem Fluchtversuch vor den Entführern gestürzt sei und zwei Personen aus der Gruppe ihn wieder nach oben geholt hätten. "Dank unseres Außenministeriums konnte ich sicher und gesund in die Türkei zurückkehren", sagte er.

Çolak dankte allen, die zu seiner Rückkehr in die Heimat beigetragen haben. Er merkte an, dass seine Familie ein Lösegeld von 4.000 Euro gezahlt habe und dass die Gruppe nach Erhalt des Geldes weiteres Lösegeld gefordert hätte, sie jedoch aufgrund der Bemühungen des Außenministeriums eingeschüchtert gewesen seien und sie an einer Bergstraße zurückgelassen hätten.

Çolak gab an, dass er 5 bis 6 Tage lang als Geisel gehalten wurde und sich nicht mehr genau an alles erinnern könne, und zeigte die Spuren der Schläge und Verletzungen an seinem Körper.

Nach seiner Rettung habe er ein emotionales Telefonat mit seiner Familie geführt, erzählte Çolak und fügte hinzu, dass er am Abend mit dem Flugzeug zu seiner Familie nach Gaziantep reisen werde.

WAS WAR PASSIERT?

Nachdem in den sozialen Medien Berichte über die Entführung von Muhammed Çolak in Kroatien aufgetaucht waren, hatte das Außenministerium interveniert.


Beamte des Ministeriums nahmen Kontakt mit den Behörden in Kroatien und Bosnien und Herzegowina auf und leiteten Schritte ein, damit der gerettete Çolak über Sarajevo in die Heimat zurückkehren konnte.


Nachrichtenquelle: AA

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Familie Außenministerium Lösegeld Gaziantep Kroatien