IS-Operation in Adana
Bei einer Operation gegen die Terrororganisation IS in Adana wurden 19 Verdächtige festgenommen. Es wurde festgestellt, dass die Verdächtigen Schutzgelder von Ladenbesitzern und Geschäftsleuten erpressten und bewaffnete Angriffe auf Personen verübten, die nicht mit der Ideologie der Organisation übereinstimmten.
Nach vorliegenden Informationen führten Teams der Anti-Terror-Abteilung (TEM) der Provinzpolizeidirektion eine Operation gegen 19 Personen durch, die in zwei verschiedenen Gruppen der Terrororganisation IS unter den Bezeichnungen "Schutzgelderpressung" und "Bestrafung" tätig waren. Nach einer etwa zehnmonatigen technischen und physischen Überwachung wurden die Verdächtigen durch Aussagen und Identifizierungsverfahren enttarnt. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse wurden mit Unterstützung von Spezialeinheiten der Polizei zeitgleich Razzien bei Tagesanbruch an 25 Adressen durchgeführt. Bei der Operation wurden alle 19 Verdächtigen festgenommen. Bei den Durchsuchungen an den Adressen wurden eine nicht registrierte Pistole, eine Pumpgun, 2 sogenannte IS-Flaggen, 7 verbotene Bücher der Organisation, 18 Patronen und 15 digitale Datenträger sichergestellt.
"SIE HABEN SCHUTZGELDER VON LADENBESITZERN UND GESCHÄFTSLEUTEN ERPRESST"
Bei den Ermittlungen der Anti-Terror-Polizei wurde festgestellt, dass die Verdächtigen der "Schutzgelderpressungs"-Gruppe unter dem Vorwand, "im Namen der Organisation Strafen zu verhängen", Schutzgelder von Geschäftsleuten und Ladenbesitzern eintrieben. Zudem kam ans Licht, dass die Verdächtigen bewaffnete Angriffe auf Geschäfte verübten, um die in den Stadtteilen 19 Mayıs, Bahçelievler, Koza, Anadolu und Yamaçlı im Bezirk Yüreğir tätigen Ladenbesitzer einzuschüchtern.
"SIE HABEN DIEJENIGEN BESTRAFT, DIE NICHT IHRER IDEOLOGIE ENTSPRACHEN"
Es wurde ermittelt, dass die Verdächtigen der "Bestrafungs"-Gruppe der Organisation Personen ins Visier nahmen, die nicht mit der Ideologie des IS übereinstimmten, und gegen diese bewaffnete Angriffe, Körperverletzungen und Drohungen ausführten.
Es wurde bekannt, dass die 19 Verdächtigen nach Abschluss ihrer polizeilichen Vernehmungen der Justiz überstellt werden sollen.
Nachrichtenquelle: İHA
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