Israel tötet 3 Palästinenser bei Drohnenangriff im Westjordanland
Die israelische Armee hat bei einem Drohnenangriff im besetzten Westjordanland zwei Menschen getötet. Ein weiterer Palästinenser, der bei einem früheren Angriff verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden war, ist ebenfalls verstorben. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden seit dem 7. Oktober im besetzten Westjordanland und in Jerusalem 294 Palästinenser durch israelische Streitkräfte und illegale jüdische Siedler getötet.
Die israelische Armee hat bei einem Angriff im besetzten Westjordanland zwei Palästinenser getötet; eine zuvor verletzte Person konnte ebenfalls nicht gerettet werden.
Nach Berichten der offiziellen palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA kamen Mahmud Samir Cabir (22) und Ğays Yasir Şehade (25) bei einem Drohnenangriff der israelischen Streitkräfte auf das Flüchtlingslager Nur Schams ums Leben.
Bei dem Angriff wurden mehrere Personen verletzt, einige davon schwer, während andere Palästinenser bei Razzien der israelischen Soldaten festgenommen wurden.
EIN WEITERER PALÄSTINENSER KONNTE NICHT GERETTET WERDEN
Leys Ebu Nemir, der bei einem Drohnenangriff der israelischen Streitkräfte auf das Flüchtlingslager Dschenin im Westjordanland am 12. Dezember verletzt worden war und im Er-Razi-Krankenhaus behandelt wurde, konnte nicht gerettet werden.
Die Razzia der israelischen Armee in der Stadt Dschenin und die Belagerung des dortigen Lagers am 12. Dezember hatten drei Tage gedauert. In diesem Zeitraum töteten die israelischen Streitkräfte 12 Palästinenser und zogen sich nach massiven Zerstörungen zurück.
Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums ist die Zahl der Palästinenser, die seit dem 7. Oktober bei Angriffen israelischer Streitkräfte und illegaler jüdischer Siedler im besetzten Westjordanland und in Jerusalem ums Leben gekommen sind, auf 294 gestiegen.
Nachrichtenquelle: AA
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