Dringende Mitteilung Israels an die Vereinten Nationen: Palästinenser im Gazastreifen sollen innerhalb von 24 Stunden in den Süden verlegt werden
Während die Konflikte zwischen Israel und der Hamas in den siebten Tag gehen, hat Israel die Vereinten Nationen aufgefordert, die Palästinenser im Gazastreifen innerhalb von 24 Stunden in den Süden zu verlegen.
Nach den Angriffen der Hamas auf Israel hat die israelische Armee den Gazastreifen abgeriegelt. Die Kämpfe dauern am siebten Tag mit unverminderter Härte an.
Nach offiziellen Angaben ist die Zahl der Toten in Israel auf über 1300 gestiegen. In Palästina hat die Zahl der Todesopfer 1537 erreicht.
Die israelische Armee richtete in der Nacht eine dringende Mitteilung an die UN. Sie forderte, dass die Palästinenser im Gazastreifen innerhalb von 24 Stunden in den Süden verlegt werden sollen.
Die Erklärung wurde von einem Sprecher der Vereinten Nationen abgegeben. Demnach teilte die israelische Armee mit, dass 1 Million 100 Tausend Palästinenser im Gazastreifen in den Süden verlegt werden müssten. Die Vereinten Nationen warnten vor den verheerenden Folgen eines solchen Schrittes. Die israelische Armee wurde aufgefordert, die Anordnung zur Verlegung der Zivilbevölkerung in den Süden zurückzunehmen. Die israelische Armee merkte an, dass diese Aufforderung auch für UN-Personal gelte.
DIE GANZE NACHT ÜBER BOMBARDIERT
Es wurde berichtet, dass es zahlreiche Tote und Verletzte gab, nachdem die israelische Armee die ganze Nacht über das Flüchtlingslager Al-Shati im Westen des Gazastreifens sowie die Gebiete von Dschabaliya im Norden bombardiert hatte. Israelische Kampfflugzeuge bombardierten die ganze Nacht über Häuser in allen Teilen der Stadt.
Auch der sechste Tag an der Front zwischen Israel und Gaza war von Kämpfen und Bombardierungen geprägt. Insbesondere Israel hat seine Angriffe auf Gaza intensiviert. Auch die Stromversorgung in der Region ist vollständig zusammengebrochen. Das einzige Kraftwerk im Gazastreifen ist aufgrund von Treibstoffmangel außer Betrieb. In dem Gebiet mit über 2 Millionen Einwohnern gibt es keinen Strom.
ISRAELISCHER ENERGIEMINISTER: KEIN STROM, WASSER ODER TREIBSTOFF FÜR GAZA, BIS DIE ISRAELIS ZURÜCKKEHREN
Der israelische Energieminister Israel Katz erklärte, dass Gaza weder Strom noch Wasser oder Treibstoff erhalten werde, solange die im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln nicht in ihre Heimat zurückgekehrt seien. Katz reagierte in einer Erklärung auf der Social-Media-Plattform X auf die zunehmenden Rufe nach humanitärer Hilfe im abgeriegelten Gazastreifen, während der israelisch-palästinensische Konflikt in den 7. Tag geht.
Der israelische Minister sagte: "Humanitäre Hilfe für Gaza? Kein Stromschalter wird umgelegt, kein Wasserhahn wird aufgedreht und kein Treibstofflaster wird hineingelassen, bis die israelischen Gefangenen in ihre Häuser zurückgekehrt sind."
Auf die internationale Kritik, dass Israel im Gazastreifen eine Methode der Kollektivstrafe anwende, ohne zwischen Bewaffneten und Zivilisten zu unterscheiden, entgegnete Katz: "Humanität gegen Humanität. Niemand soll uns Moralpredigten halten."
Unterdessen gehen die gegenseitigen Angriffe weiter. Eine aus Gaza abgefeuerte Rakete schlug in einem Krankenhaus in Aschkelon ein. Die israelische Armee gab zudem bekannt, dass sie zum ersten Mal seit 2006 die Hamas mit dem M270 Mehrfachraketenwerfer-System ins Visier genommen habe.
Zu den bombardierten Zielen gehört auch die Islamische Universität Gaza.
Auch die Einrichtung eines humanitären Korridors steht auf der Tagesordnung. Die USA führen Gespräche mit Israel und Ägypten, um eine sichere Ausreise für Zivilisten aus Gaza zu gewährleisten. Die Vereinten Nationen warnen: "Wenn der Gazastreifen nicht für humanitäre Hilfe geöffnet wird, steht er vor einer Katastrophe."
Nachrichtenquelle: 12punto
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