Antwort von Justizminister Yılmaz Tunç auf den Vorstoß von HÜDA-PAR-Chef Zekeriya Yapıcıoğlu zur Autonomie!
Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu den Äußerungen des HÜDA-PAR-Vorsitzenden Zekeriya Yapıcıoğlu, wonach 'Provinzsystem, Autonomie und Föderation frei diskutiert werden sollten'.
Der über die AKP-Listen zum Istanbuler Abgeordneten gewählte HÜDA-PAR-Vorsitzende Zekeriya Yapıcıoğlu erklärte in seiner Rede während der Haushaltsberatungen: "Provinzsystem, Autonomie und Föderation sollten frei diskutiert werden können."
Justizminister Yılmaz Tunç nahm Stellung zu den Äußerungen Yapıcıoğlus, die in der Öffentlichkeit für Empörung gesorgt hatten.
Die Erklärungen von Tunç lauten wie folgt:
"Eine Debatte darüber kommt nicht infrage. Es ist unmöglich, dies zu akzeptieren. Der dritte Artikel unserer Verfassung ist eindeutig. Der Staat der Republik Türkei ist mit seinem Land und seinem Volk ein unteilbares Ganzes, und dieser dritte Artikel gehört zu den unveränderlichen Artikeln unserer Verfassung. Daher kann es keine Situation geben, in der über unveränderliche Artikel diskutiert wird."
ERKLÄRUNG ZUR 'IMMUNITÄT'
Bezüglich der Immunitätsakten im türkischen Parlament sagte Tunç: "Unser Kampf gegen den Terror wird weitergehen. Wir werden auch weiterhin gegen diejenigen kämpfen, die die Handlanger des Terrors führen. Wo über Terror gesprochen wird, kann nicht über Menschenrechte gesprochen werden. Unsere Abgeordneten im Parlament müssen auf der Seite des Staates und der Nation stehen. Man muss Worte wählen, die den Erwartungen der Nation entsprechen. Wenn Sie Worte äußern, die den Terror unterstützen, wird sich die Justiz mit diesem Thema befassen. Es gibt etwa 800 Immunitätsakten, der Großteil davon betrifft Terrorismus. Die gemischten Kommissionen werden über die entsprechenden Entscheidungen befinden. Im Zusammenhang mit dem Vorfall der DEM-Partei in Diyarbakır wurden 52 Personen festgenommen. Dort liegen strafrechtlich relevante Sachverhalte vor."
AYM-ENTSCHEIDUNG ZU CAN ATALAY
Auf die Frage zur Entscheidung des Verfassungsgerichts (AYM) im Fall Can Atalay antwortete Minister Tunç: "Es sind einige Diskussionen über die Entscheidungen des AYM entstanden. Solange die Verfassungsartikel nicht geändert werden, müssen diese Bestimmungen angewendet werden. Sowohl das Verfassungsgericht als auch der Kassationshof müssen an die Verfassung gebunden sein. Es gibt eine Verfassung, die sowohl das AYM als auch der Kassationshof anwenden müssen."
SOHN DES SOMALISCHEN PRÄSIDENTEN WIRD AUSSAGEN
Zum Unfall, in den der Sohn des somalischen Präsidenten verwickelt war und der zum Tod des Motorradkuriers Yunus Emre Göçer führte, sagte Tunç: "Der Bericht der Gerichtsmedizin liegt vor. Dem Bericht zufolge trägt der Fahrer des Fahrzeugs die Hauptschuld, der Kurier eine Teilschuld. Im Rahmen dieses Ergebnisses wird Anklage erhoben und die Ermittlung fortgesetzt. Unsere Justiz wird die Rechte und den Rechtsanspruch unserer Bürger schützen. Auf Grundlage des Gutachtens wird die Anklageschrift vorbereitet. Die betreffende Person wird ebenfalls aus dem Ausland anreisen und ihre Aussage machen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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