Kılıçdaroğlu reagiert auf diese Bilder: 'Ich habe es mit Entsetzen verfolgt'
Kemal Kılıçdaroğlu äußerte sich auf seinem Social-Media-Account zu den Aufnahmen, die zeigen, wie der Komiker Deniz Göktaş mit auf dem Rücken gefesselten Händen festgenommen wurde. Kılıçdaroğlu argumentierte, dass bei Göktaş keine Fluchtgefahr bestehe, kritisierte die Festnahmebilder und betonte, dass er nach der Aussage hätte freigelassen werden müssen.
Während die Aufnahmen, auf denen der Komiker Deniz Göktaş mit auf dem Rücken gefesselten Händen festgenommen wird, in der Öffentlichkeit für Aufsehen sorgen, kam auch von Kemal Kılıçdaroğlu eine Stellungnahme zu diesem Thema.
In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account äußerte Kılıçdaroğlu Kritik an der im Rahmen der gegen Göktaş laufenden Ermittlungen durchgeführten Festnahme und den dabei entstandenen Bildern.
KRITIK AN DEN FESTNAHMEBILDERN
In seinem Beitrag bewertete Kılıçdaroğlu die Festnahmebilder und erklärte, dass Deniz Göktaş trotz eines laufenden Ermittlungsverfahrens freiwillig in das Land zurückgekehrt sei.
Kılıçdaroğlu betonte, dass Göktaş mit seinem Rucksack auf dem Rücken und in Alltagskleidung in die Türkei eingereist sei, was beweise, dass keine Fluchtgefahr bestehe.
"ER HÄTTE NACH DER AUSSAGE FREIGELASSEN WERDEN MÜSSEN"
In seiner Erklärung brachte Kılıçdaroğlu zum Ausdruck, dass Göktaş nach der Aufnahme seiner Aussage hätte freigelassen werden müssen, falls eine Beschwerde gegen ihn vorliege.
Kılıçdaroğlu kritisierte das Vorgehen mit den Worten: "Wenn es eine Beschwerde gibt, nimmt man seine Aussage auf und lässt ihn dann frei. Ist es nicht offensichtlich, dass keine Fluchtgefahr besteht?"
"DIE FESSELUNG AUF DEM RÜCKEN IST INAKZEPTABEL"
Kılıçdaroğlu kritisierte in seinem Beitrag zudem die Anwendung der Fesselung auf dem Rücken während der Festnahme sowie die Veröffentlichung dieser Bilder in der Öffentlichkeit.
In seiner Erklärung hieß es: "Ich habe diese Bilder mit Entsetzen verfolgt. Trotz des Ermittlungsverfahrens gegen Deniz Göktaş ist er mit seinem Rucksack auf dem Rücken und seinem T-Shirt in sein Land zurückgekehrt. Wenn es eine Beschwerde gibt, nimmt man seine Aussage auf und lässt ihn dann frei. Ist es nicht offensichtlich, dass keine Fluchtgefahr besteht? Dass er auf dem Rücken gefesselt und diese Bilder geteilt werden, ist inakzeptabel. Deniz muss frei sein."
Nachrichtenquelle: 12punto
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