Koordinierungsrat für Polarregionen gegründet: Im Amtsblatt veröffentlicht
Im Rahmen eines Präsidialrundschreibens wurde unter der Leitung des Ministers für Industrie und Technologie der Koordinierungsrat für Polarregionen gegründet. Dieser Rat soll die wissenschaftlichen Aktivitäten der Türkei in der Arktis und Antarktis leiten.
Mit einem im Amtsblatt unter der Unterschrift von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan veröffentlichten Rundschreiben wurde die Einrichtung eines solchen Rates bekanntgegeben, um den strategischen Einfluss der Türkei in den Polarregionen zu stärken. In dem Rundschreiben wurde darauf hingewiesen, dass die geopolitische, wirtschaftliche und ökologische Bedeutung der Polarregionen stetig zunimmt und dass das Schmelzen der dortigen Gletscher direkte Auswirkungen auf den globalen Klimawandel, den Meeresspiegel, das natürliche Gleichgewicht, Energiequellen und Handelswege hat.
In dem Text, der auf die Innovationsorientierung der Türkei in Wissenschaft und Technologie im Einklang mit der Vision 2053 hinweist, wurde betont, dass es im Einklang mit den Zielen der Nationalen Polarwissenschaftsstrategie (2023–2035) entscheidend sei, die internationale Stellung des Landes in den Polarregionen zu stärken.
7 MINISTERIEN BETEILIGT
Der Rat wurde unter dem Vorsitz des Ministers für Industrie und Technologie gebildet und setzt sich aus den zuständigen stellvertretenden Ministern der Ministerien für Umwelt, Städtebau und Klimawandel, für Auswärtige Angelegenheiten, für Energie und natürliche Ressourcen, für nationale Verteidigung, für Landwirtschaft und Forsten, für Handel sowie für Verkehr und Infrastruktur zusammen; hinzu kommen der Präsident von TÜBİTAK und der Direktor des Polarforschungsinstituts TÜBİTAK MAM.
RAT TAGT MINDESTENS EINMAL JÄHRLICH
Der Rat tagt mindestens einmal jährlich; bei Bedarf können jedoch auf Einberufung des Vorsitzenden auch außerordentliche Sitzungen abgehalten werden. Darüber hinaus können Unterausschüsse und Arbeitsgruppen eingerichtet werden.
Die Sekretariatsaufgaben werden von TÜBİTAK wahrgenommen. Zu den Sitzungen des Rates können auch Vertreter von Universitäten, zivilgesellschaftlichen Organisationen und dem Privatsektor eingeladen werden. Von allen betroffenen Institutionen und Organisationen wird erwartet, dass sie bei der Umsetzung der Beschlüsse des Rates zusammenarbeiten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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