Krise bei den Staatstheatern: USA-Reise von Tamer Karadağlı und seinem Stellvertreter sorgt für Diskussionen
Während der 14-tägige USA-Besuch des Generaldirektors der Staatstheater, Tamer Karadağlı, und seines Stellvertreters Sükun Işıtan offiziell als „kulturelle Zusammenarbeit“ deklariert wurde, lösten Behauptungen eine Debatte aus, wonach der eigentliche Zweck der Reise die Suche nach einer Bühne für ein Theaterstück gewesen sei und alle Kosten aus dem Budget der Institution gedeckt wurden.
Der Inhalt und der Zweck des 14-tägigen USA-Besuchs des Generaldirektors der Staatstheater, Tamer Karadağlı, und seines Stellvertreters Sükun Işıtan sind zum Gegenstand einer Debatte geworden.
Die offizielle Begründung für die Reise wurde als „Kontakte zur kulturellen Zusammenarbeit“ angegeben. Es wurden jedoch unterschiedliche Behauptungen bezüglich des Besuchs laut.
Behauptung: „Suche nach einer Bühne in den USA“ für Işıtans Stück
Dem Bericht von Nefes zufolge wurde behauptet, dass das USA-Programm einen anderen Zweck verfolgte als offiziell angegeben.

In dem Bericht wurde behauptet, der eigentliche Grund für den Besuch sei die Suche nach einer Bühne in den USA für Sükun Işıtans Theaterstück „Medea Material“ gewesen.
Auch Details zu den Reisekosten standen im Mittelpunkt der Diskussionen.
Der Behauptung zufolge wurden alle Ausgaben für den 14-tägigen USA-Besuch aus dem Budget der Staatstheater gedeckt. Es wurde angegeben, dass die Flüge mit VIP-Tickets erfolgten und die Unterbringungskosten nach der Rückkehr in die Türkei erstattet würden.
Zudem wurde behauptet, dass für die ersten 10 Tage des Besuchs ein Tagegeld von 199 US-Dollar und für die darauffolgenden Tage ein erhöhtes Tagegeld von 299 US-Dollar gezahlt werde.
Er hatte gesagt: „Die Ära des Tulpenzeitalters ist vorbei“
Tamer Karadağlı war zuvor bereits mit Aussagen wie „Die Ära des Tulpenzeitalters ist vorbei“, Vorwürfen von Mobbing innerhalb der Institution, dem gegen ihn verwendeten Begriff „ak teneke“ (weiße Blechdose) sowie der Übernahme der Hauptrolle im Stück „Dracula“ in die Schlagzeilen geraten.
Während die Reisekosten der Institution im Jahr 2022, vor Karadağlıs Amtsantritt, bei 14,6 Millionen TL lagen, stiegen sie nach seinem Amtsantritt im Jahr 2024 auf 127,8 Millionen TL.
Nachrichtenquelle: 12punto
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