Kritische Wende in Hormus: Formel für schrittweise Öffnung
In der Krise um die Straße von Hormus, die die globalen Energiemärkte und den Seehandel beeinflusst, sollen die diplomatischen Kontakte an Fahrt gewonnen haben. Berichten zufolge hat sich bei den Gesprächen, an denen auch pakistanische Vermittler beteiligt sind, eine wichtige Grundlage für eine Einigung zur kontrollierten Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs gebildet. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Antwort des Iran auf das von den USA vorgelegte 14-Punkte-Angebot.
Es heißt, dass sich die diplomatischen Kontakte in Bezug auf die Krise in der Straße von Hormus, die die Spannungen in der Golfregion verschärft hat, intensiviert haben. Aufgrund der Entwicklungen, die die Energielieferungen in der Region und die globalen Handelsrouten direkt beeinflussen, soll ein neuer Gesprächsverkehr zwischen den Parteien begonnen haben.
Pakistanische Quellen, die gegenüber dem in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Sender Al Arabiya sprachen, teilten mit, dass die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs das vorrangige Thema der laufenden Gespräche sei.
PLAN ZUR „SCHRITTWEISEN ÖFFNUNG“ LIEGT AUF DEM TISCH
Diplomatischen Quellen zufolge wird an einer kontrollierten und schrittweisen Wiedereröffnung der Straße von Hormus gearbeitet, anstatt einer vollständigen Öffnung.
Im Rahmen des Plans werde die Option geprüft, die Schiffspassagen nach einem bestimmten Zeitplan wieder aufzunehmen und parallel dazu einige Beschränkungen in der Region zu lockern.
Die pakistanischen Quellen behaupteten, dass zwischen den Parteien ein prinzipielles Verständnis erzielt worden sei und die Erwartungen, dass der Schiffsverkehr in naher Zukunft wieder aufgenommen werden könnte, gestiegen seien.
„SEHR PRODUKTIVE KONTAKTE WERDEN GEFÜHRT“
Auch US-Präsident Donald Trump äußerte sich bemerkenswert zu dem Prozess.
Trump erklärte, dass die Regierung im Weißen Haus „sehr produktive“ Kontakte mit dem Iran unterhalte, und sagte, dass eine Einigung zwischen den Parteien eine starke Möglichkeit sei.
AUGEN AUF DIE REGIERUNG IN TEHERAN GERICHTET
Nach Informationen aus diplomatischen Kreisen prüft die iranische Regierung weiterhin das umfassende 14-Punkte-Angebot, das von den USA vorgelegt wurde.
Während erwartet wird, dass Teheran in Kürze seine endgültige Entscheidung bekannt gibt, wurde erklärt, dass der neue Verhandlungsprozess im Falle einer Einigung in internationalen Diplomatiezentren wie Islamabad oder Genf fortgesetzt werden könnte.
Die Entwicklungen in der Straße von Hormus werden als kritisch für die globalen Energiemärkte und den internationalen Seeverkehr eingestuft.
Nachrichtenquelle: 12punto
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