Lassen Sie sich nicht in das System der Geldwäsche hineinziehen
In letzter Zeit häufen sich in den sozialen Medien, insbesondere während der Sommermonate, Angebote für „günstige Urlaube“. Bürger, die auf diese betrügerischen Beiträge hereinfallen, können ungewollt in den Geldwäschekreislauf aus illegalem Glücksspiel und Wetten geraten, was im schlimmsten Fall zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen sie als Beschuldigte führen kann. Experten betonen, dass Internetseiten, auf denen man einkaufen möchte, sorgfältig geprüft werden müssen.
Betrugsfälle über Internetseiten und Apps nehmen von Tag zu Tag zu. Betrüger, die über soziale Medien oder illegale Glücksspiel- und Wettplattformen Geld waschen wollen, versuchen mit Angeboten wie „Günstige Urlaubsangebote, verpassen Sie nicht die Gelegenheit zur günstigen Anzahlung“ die Aufmerksamkeit der Bürger auf sich zu ziehen.
Viele Bürger, die in das als „Geldwäsche über Bankkonten“ bekannte Betrugsnetzwerk geraten, sehen sich mit Strafverfahren konfrontiert, weil sie Transaktionen über illegale Konten getätigt haben.
DIE INTERNETADRESSE MUSS AM ENDE EIN 'S' HABEN
Der Forensik-Experte für Informationstechnologie, Rechtsanwalt Emre Akman, erläuterte die Punkte, auf die Nutzer beim Online-Einkauf achten sollten: „Wenn am Anfang einer Internetseite ’hdtp’ steht, bedeutet dies, dass die Seite nicht sicher ist. Das hat mit dem SSL-Zertifikat zu tun. Die Bedeutung von SSL-Zertifikaten ist im Grunde: ‚Diese Seite ist sicher, wenn Sie hier einkaufen, können Dritte nicht auf Ihre Transaktionen zugreifen.‘ Das ist die deutsche Entsprechung. Wenn Bürger eine Internetseite aufrufen, muss am Anfang der Adresse ‚https‘ stehen, also mit einem ‚s‘ am Ende. In Browsern und Suchmaschinen wird dies bereits grün angezeigt, was bedeutet, dass es sich um eine sichere Seite handelt. Aber selbst wenn Sie dies sehen, sollten Sie nicht blind davon ausgehen, dass Sie dort bedenkenlos einkaufen können. Einer der wichtigsten Punkte ist: Achten Sie bitte genau auf die Adresse der Seite, die Sie besuchen. Wie bereits erwähnt, werden durch kleine Wortspiele oder das Hinzufügen einer Zahl identische Systeme erstellt. Auf diese Weise betreiben sie qualifizierten Betrug und lassen sich diese Gelder auf ihre eigenen Konten überweisen. Wenn das verwendete Konto gemietet ist, hat es definitiv einen Platz im Geldwäschekreislauf. Wenn ein Bürger Geld auf dieses Konto überweist, gerät er in den Geldwäscheverkehr und es wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sobald dieses Verfahren eingeleitet ist, finden sich Bürger, die eigentlich nur ihren Sommerurlaub verbringen wollten, plötzlich als Beschuldigte in den Ermittlungsakten wieder“, sagte er.
ACHTEN SIE AUF DIE INTERNETADRESSEN
Emre Akman erklärte, dass Betrüger bekannte Seiten kopieren, um Bürger zu schädigen: „Unsere Bürger müssen bei der Suche nach einem Urlaubsort oder einem Hotel im Internet oder über Suchmaschinen genau auf die Adressen der Internetseiten achten. Wenn es irgendeine zusätzliche Wortendung oder eine Zahl gibt, seien Sie sich bewusst, dass dies eine von Betrügern erstellte Seite ist. Wir müssen bei unseren Suchen vorsichtiger sein. Wir müssen die von mir genannten Regeln befolgen. Und das Wichtigste ist, dass die Betrüger genau davon profitieren. Wenn wir aufmerksam sind, können wir selbst erkennen, ob die Internetseite original ist oder nicht. Wie erwähnt, können sie durch das Hinzufügen eines ‚U‘ zum Namen der Originalseite betrügen. Aber wenn Sie auf die Adresse der Internetseite schauen und das zusätzliche ‚U‘ bemerken, können Sie den Besuch dieser ‚Klon-Seite‘ vermeiden und sich so vor Betrug schützen“, sagte er.

Akman erklärte, dass Betrüger von den Personen, die sie über gefälschte Seiten in ihre Falle gelockt haben, Geld fordern: „Wenn sie diese Seiten besuchen, gibt es natürlich Live-Support-Systeme oder andere Support-Kanäle der Betrüger. Wenn man mit diesen Systemen in Kontakt tritt, fordern die Betrüger nach dem Motto ‚Jeder Cent zählt‘ eine Anzahlung, bevor man das Hotel oder den Urlaubsort überhaupt erreicht, unter dem Vorwand, dass die Hotels ausgebucht seien oder eine hohe Nachfrage bestehe. Diese Anzahlung kann ebenfalls auf ein Konto fließen, das im Geldwäschekreislauf verwendet wird, daher ist Vorsicht geboten“, sagte er.
Nachrichtenquelle: İHA
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