Lebenslange Haftstrafe für Verdächtigen gefordert, der wegen eines Wasserlecks 5 Schüsse auf Nachbarn abgab
In Istanbul kam es zwischen Nachbarn wegen eines „Wasserlecks“ zu einem Streit. Gegen den Mann, der vor der Tür seines Nachbarn im Obergeschoss auftauchte und mehrfach schoss, wurde Anklage wegen „versuchten vorsätzlichen Mordes“ mit der Forderung nach einer lebenslangen Haftstrafe erhoben.
In einer Luxuswohnanlage in Istanbul kam es zwischen Nachbarn wegen eines „Wasserlecks“ zu einem Streit. Gegen den Mann, der vor der Tür seines Nachbarn im Obergeschoss auftauchte und 5 Schüsse abgab, wurde Anklage wegen „versuchten vorsätzlichen Mordes“ mit der Forderung nach einer lebenslangen Haftstrafe erhoben.
Zwischen Ahmet Akdemir (35), der in einer Luxuswohnanlage im Istanbuler Stadtteil Pendik lebt, und seinem Nachbarn in der Wohnung darunter, Kürşat Aktaş (47), gab es seit einiger Zeit Probleme, da Wasser aus dem Badezimmer von Akdemirs Wohnung in die Wohnung von Aktaş sickerte.
Nachdem es am 23. Juni 2023 erneut zu einem Streit zwischen den beiden gekommen war, nahm Aktaş seine nicht registrierte Waffe mit und ging zur Wohnung von Akdemir. Als Ahmet Akdemir die Tür öffnete, gab sein Nachbar 5 Schüsse auf ihn ab. Es wurde festgestellt, dass Akdemir, der ins Krankenhaus eingeliefert wurde, Knochenbrüche erlitten hatte und seine Lebensfunktionen schwer beeinträchtigt waren.
Kürşat Aktaş, der nach dem Vorfall festgenommen wurde, gab in seiner Aussage an, dass Akdemir ihn bei einem Telefonat vor dem Vorfall beleidigt habe und ihn, als er an dessen Tür ging, am Hals gepackt und geschlagen habe, woraufhin er aus Notwehr geschossen habe. Er wurde anschließend inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.
Die von der Generalstaatsanwaltschaft Anadolu zu dem Vorfall durchgeführten Ermittlungen wurden abgeschlossen.
In der erstellten Anklageschrift wurde für Kürşat Aktaş wegen „versuchten vorsätzlichen Mordes“ eine lebenslange Haftstrafe gefordert. Wegen des „unerlaubten Tragens oder Besitzes von nicht registrierten Schusswaffen und Munition“ wurde zudem eine Freiheitsstrafe von einem bis zu drei Jahren beantragt.
Nachrichtenquelle: İHA
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