Libanons Premierminister Mikati: Wir wollen keinen Krieg
Der libanesische Premierminister Nadschib Mikati erklärte, sein Land wolle nicht in den Krieg hineingezogen werden, habe jedoch von der Hisbollah noch keine entsprechenden Zusicherungen erhalten.
Der libanesische Premierminister Nadschib Mikati äußerte sich in einem libanesischen Fernsehsender zur aktuellen Lage.
Mikati betonte, dass für den Libanon der Erhalt von Sicherheit und Stabilität oberste Priorität habe. Mit Blick auf die Hisbollah sagte er: "Ich habe jedoch von keiner Seite Zusicherungen bezüglich der Entwicklungen erhalten, da sich die Lage ständig ändert."
Mikati forderte Israel auf, seine provokativen Angriffe auf die Hisbollah einzustellen, und fügte hinzu: "Denn der Libanon will nicht in den Krieg ziehen."
WIRD DIE HISBOLLAH EINGREIFEN?
Während der israelisch-palästinensische Konflikt im blockierten Gazastreifen zu einem heftigen Krieg eskaliert ist, hat sich auch die israelisch-libanesische Grenze wieder aufgeheizt. Die Region ist in den letzten Tagen Schauplatz gegenseitiger Angriffe zwischen der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah geworden.
Experten weisen darauf hin, dass der Libanon zwar nicht in den Krieg eintreten werde, die Wahrscheinlichkeit jedoch hoch sei, dass die Hisbollah in die israelisch-hamas-front eingreife, da es seit Sonntag, dem 8. Oktober, immer wieder zu gegenseitigen Gefechten in der Region kommt.
Nachrichtenquelle: AA
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