Libysches Parlament fordert Botschafter von Ländern, die Israel unterstützen, zum Verlassen Libyens auf
Das Repräsentantenhaus (TM) in der ostlibyschen Stadt Tobruk hat die Botschafter der Länder, die Israels Angriffe auf den Gazastreifen unterstützen, aufgefordert, das Land zu verlassen.
In einer schriftlichen Erklärung des Repräsentantenhauses (TM) mit Sitz in der ostlibyschen Stadt Tobruk wurde die Unterstützung der Regierungen der USA, Großbritanniens, Frankreichs und Italiens für die Angriffe Israels auf den Gazastreifen aufs Schärfste verurteilt.
In der Erklärung, in der die Angriffe auf Gaza als "ein von den USA und dem Westen gegen ein wehrloses und unter Blockade stehendes Volk geführter Vernichtungskrieg" bezeichnet wurden, hieß es: "Das libysche Parlament fordert die Botschafter der Länder, die die von Israel im Gazastreifen begangenen Verbrechen unterstützen, auf, das libysche Staatsgebiet unverzüglich zu verlassen."
'WIR FORDERN DEN STOPP DER ÖLEXPORTE'
Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Abdullah Buleyhık, äußerte sich ebenfalls über seinen Social-Media-Account zu dem Thema.
Buleyhık erklärte: "Wir fordern die libysche Regierung auf, die Gas- und Ölexporte in die Länder zu stoppen, die den zionistischen Feind Israel unterstützen, sollte dieser das Massaker nicht beenden."
DER AKTUELLE STAND DER ISRAELISCHEN ANGRIFFE AUF GAZA
Der bewaffnete Arm der Hamas, die Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, startete am Morgen des 7. Oktober einen umfassenden Angriff auf Israel unter dem Namen "Al-Aqsa-Flut".
Die israelische Armee begann daraufhin mit Dutzenden Kampfflugzeugen Angriffe auf den Gazastreifen.
Bei den Angriffen aus Gaza seien 1400 Israelis, darunter 308 Soldaten, getötet und 5132 Israelis verletzt worden.
Das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza gab bekannt, dass bei den israelischen Angriffen auf Gaza 6546 Menschen getötet wurden, darunter 2704 Kinder, 1584 Frauen und 364 ältere Menschen; 17 439 Menschen seien verletzt worden.
Im besetzten Westjordanland seien bei Angriffen israelischer Streitkräfte und jüdischer Siedler über 100 Palästinenser getötet worden.
Bei den Zusammenstößen kamen 24 Journalisten ums Leben, darunter 20 Palästinenser, 3 Israelis und ein Libanese.
Bei den seit dem 8. Oktober an der israelisch-libanesischen Grenze stattfindenden Gefechten zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah wurden neben 42 Hisbollah-Mitgliedern auch 6 Mitglieder des Islamischen Dschihad, 3 der Hamas und 2 Mitglieder der von der Hisbollah unterstützten Sunnitischen Widerstandsbrigade getötet; zudem kamen 4 Zivilisten, darunter ein Journalist, ums Leben.
Bei den von libanesischer Seite ausgeführten Angriffen starben zudem 3 israelische Soldaten und ein israelischer Zivilist.
Nachrichtenquelle: AA
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