Milli-Gazete-Autor Siyami Akyel warnt eindringlich: 'Grundstücksverkäufe und Bergbaulizenzen sind ein Projekt zur Libanonisierung der Türkei'
Der Milli-Gazete-Autor Siyami Akyel argumentiert, dass die demografische und wirtschaftliche Struktur der Türkei durch den Verkauf von Grundstücken an Ausländer, Bergbaulizenzen und Migrationspolitik verändert werde. Akyel warnt vor dem Risiko einer „Libanonisierung“ des Landes und äußert sich kritisch zu den aktuellen Entwicklungen.
Der Milli-Gazete-Autor Siyami Akyel hat kritische Warnungen zur Zukunft der Türkei geäußert, insbesondere im Hinblick auf Grundstücksverkäufe an Ausländer, das ausländische Monopol in Bergbaugebieten und unkontrollierte Migrationsbewegungen. Akyel vertritt die Ansicht, dass der aktuelle Prozess unter dem Deckmantel des „Neo-Osmanismus“ eine Form von „Amerikanismus“ darstelle und behauptet, dass die Türkei schrittweise in einen libanonisierten Zustand überführt werden solle.
?? @siyamiakyel
— TV5 (@tv5televizyonu) 5. Juni 2026
??Glauben Sie mir, sie verkaufen Ausländern Land, sie haben die Gegenseitigkeitsklausel für 183 Länder aufgehoben
??Früher waren es 25 Dönüm, jetzt haben sie es auf 300 Dönüm erhöht
??10 % unserer kleinen Heimat Zypern wurden an Israelis verkauft...
??Insbesondere durch das Gesetz über die Metropolregionen wurden Dörfer zu Stadtvierteln gemacht… pic.twitter.com/xdR3SuFbXy
Hier sind die wichtigsten Punkte aus Akyels Erklärungen:
AUFHEBUNG DER GEGENSEITIGKEIT UND UNBEGRENZTER GRUNDSTÜCKSVERKAUF
Akyel wies darauf hin, dass mit dem am 3. Mai 2012 verabschiedeten Gesetz die „Gegenseitigkeitsklausel“ für Bürger aus 183 Ländern aufgehoben wurde, und betonte, dass dies ein großes Risiko für die territoriale Integrität darstelle.
Akyel erklärte, dass die Grenze für den Verkauf von Grundstücken an Ausländer von 25 auf 300 Dönüm erhöht wurde und diese Zahl durch einen Beschluss des Ministerrats sogar auf 600 Dönüm ausgeweitet werden könne. Er äußerte sich wie folgt:
„In den offiziellen Kanälen des Außenministeriums wird offen erklärt, dass spezielle Regelungen eingeführt wurden, damit Ausländer sogar über das Internet problemlos Immobilien und Grundstücke kaufen können, ohne dabei Verluste zu erleiden. Bürger aus allen Teilen der Welt, von Ländern, deren Namen wir noch nie gehört haben, können bequem von zu Hause aus Land in der Türkei kaufen. Zudem dient die Erleichterung der Namens- und Nachnamensänderung für Ausländer dazu, die Spuren dieser Eigentumsübertragungen zu verwischen.“
VIER GRUNDLEGENDE BEDROHUNGEN FÜR DIE TÜRKEI
Akyel listete vier Hauptfaktoren auf, die die demografische und geografische Struktur der Türkei bedrohen:
Unkontrollierter Grundstücksverkauf an Ausländer: Das Eigentumsrecht wurde für fast jedes Land der Welt geöffnet, ohne dass Gegenseitigkeit erforderlich ist.
Veränderung der demografischen Struktur: Die bewusste Umgestaltung des sozialen Gefüges der Türkei durch ausländische Migrationswellen.
Eigentumsgefahr auf Zypern: Etwa 10 Prozent des Bodens der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) wurden an israelische und jüdische Käufer verkauft.
Übertragung von Bergbaugebieten an Ausländer: Mit über 4.900 Bergbaulizenzen, die an ausländische Unternehmen, vor allem Amerikaner und Kanadier, vergeben wurden, werden Dörfer geräumt und praktisch besetzt.
DIE BLINDHEIT DURCH GESELLSCHAFTLICHE POLARISIERUNG
Akyel erklärte, dass sich in der Türkei zwei unterschiedliche Pole in der Migrations- und Ausländerpolitik gebildet hätten und dieser Zustand die eigentliche Gefahr verdecke. Er betonte, dass das konservative Lager bei „muslimisch geprägten“ Migranten nicht protestiere, während das säkulare Lager bei „westlichen“ Ausländern wie Briten und Amerikanern schweige. Die Rechnung für dieses Schweigen sei, dass die wertvollsten Ländereien des Landes in die Hände einer breiten Masse von Ausländern übergingen – von Russen bis Israelis, von Griechen bis zu arabischen Ländern.
DAS METROPOLREGIONEN-GESETZ UND DAS BEISPIEL AMASYA
Akyel erläuterte das Ausmaß der Gefahr in ländlichen Gebieten an einem konkreten Beispiel und verwies auf eine Nachricht, die er nach den Feiertagen erhielt:
„Im Bezirk Gümüşhacıköy in Amasya wurde ein 40.000 Hektar großes Gebiet, das vier Dörfer umfasst, zum Bergbaugebiet erklärt, und diese Dörfer werden nun geräumt. Die Umwandlung von Dörfern in Stadtviertel durch das Metropolregionen-Gesetz hat den Weg dafür geebnet, dass staatliche Weiden und landwirtschaftliche Flächen an große in- oder ausländische Kapitalbesitzer verschleudert werden. Unsere Berge und Weiden wurden in Bergbaugebiete für ausländische Unternehmen verwandelt.“
„DAS ZIEL IST DIE LIBANONISIERUNG DER TÜRKEI“
Akyel behauptete, dass bei einer ganzheitlichen Betrachtung all dieser Entwicklungen keine Vision wie der „Neo-Osmanismus“ erkennbar sei, sondern im Gegenteil eine Politik der Verkleinerung betrieben werde, die amerikanischen Interessen diene. Er schloss seine Worte mit einer scharfen Warnung:
„Sie wollen die Türkei in einen Libanon verwandeln, dessen demografische Struktur zerrissen und dessen Land parzelliert ist, um das Land auf diesem Weg zu verkleinern.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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