Minister Tekin über Lehrerin Irmak: 'Unsere Inspektionsbehörde hat das Verfahren eingeleitet'
Bildungsminister Yusuf Tekin hat wichtige Erklärungen zum ungeklärten Tod der in Ağrı tätigen Lehrerin Irmak Ayşe Koparan und den damit verbundenen Vorwürfen abgegeben.
Bildungsminister Yusuf Tekin hat wichtige Erklärungen zum ungeklärten Tod der in Ağrı tätigen Vorschullehrerin Irmak Ayşe Koparan und den daraufhin laut gewordenen Vorwürfen abgegeben. Minister Tekin kündigte an, dass die Inspektionsbehörde in Abstimmung mit den Justizbehörden und der Polizei die notwendigen Untersuchungen zu dem Vorfall eingeleitet habe.
DER TOD EINER JUNGEN LEHRERIN AUF DER AGENDA DES PARLAMENTS
Vor der Fraktionssitzung der AK-Partei im türkischen Parlament antwortete Bildungsminister Yusuf Tekin auf Fragen von Parlamentskorrespondenten und ging dabei auf die traurige Nachricht aus Ağrı ein. Der Tod der 28-jährigen Vertrags-Vorschullehrerin Irmak Ayşe Koparan, die im Bezirk Hamur tätig war und tot in ihrer Wohnung aufgefunden wurde, sowie die nach ihrem Tod erhobenen Vorwürfe werden nun vom Ministerium untersucht.
Bei dem Vorfall, bei dem nach ersten Erkenntnissen von einem Suizid ausgegangen wird, wird die genaue Todesursache der jungen Lehrerin erst nach der durchzuführenden Obduktion feststehen.
"WIR ZIEHEN ES VOR, VORSICHTIG ZU FORMULIEREN"
Auf die Frage nach den Mobbing- und Gewaltvorwürfen, die nach dem Tod, der in der Öffentlichkeit große Bestürzung ausgelöst hat, laut wurden, wies Minister Tekin darauf hin, dass keine voreiligen Schlüsse gezogen werden sollten, bevor das offizielle Verfahren abgeschlossen sei. Tekin äußerte sich dazu wie folgt:
"Man sollte nicht auf Kommentare von Zeitungen oder Personen hören, die die Details des Falls nicht kennen. Letztendlich könnten wir mit jedem unserer Worte ein Grundrecht oder eine Freiheit verletzen und unschuldige Menschen diffamieren. Deshalb zieht es das Bildungsministerium vor, vorsichtig zu formulieren."
"WENN ES EIN VERSÄUMNIS GIBT, WIRD KEINE RÜCKSICHT GENOMMEN"
Minister Tekin betonte, dass die grundlegendste Aufgabe des Ministeriums darin bestehe, die Rechte und die Sicherheit der Beschäftigten im Bildungswesen zu schützen, und erklärte, dass nach Abschluss der Untersuchung gegen jeden, der sich als schuldig erweise, die notwendigen Schritte eingeleitet würden. Tekin schloss seine Erklärungen mit den folgenden Worten:
"Unser Anliegen und unsere Aufgabe ist es, die Rechte unserer Lehrerfreunde zu schützen und sicherzustellen, dass sie in einer sicheren, gesunden und friedlichen Umgebung arbeiten können. Wir werden alle Maßnahmen ergreifen, um dies zu gewährleisten. Sollte es dort einen Kollegen geben, der ein solches Versäumnis begangen hat, werden die notwendigen Schritte eingeleitet, ohne Rücksicht auf Verluste."
Sowohl die von den Justizbehörden geführte Untersuchung als auch die vom Bildungsministerium eingeleitete administrative Prüfung des Vorfalls werden derzeit umfassend fortgesetzt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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