Ministerium für Familie und Sozialdienste reicht Beschwerde beim RTÜK gegen die Emmy-prämierte Serie 'Yargı' ein: 'Das Gewissen der Gesellschaft wird zutiefst gestört'
Das Ministerium für Familie und Sozialdienste hat beim RTÜK Beschwerde gegen die auf Kanal D ausgestrahlte Serie 'Yargı' eingereicht, mit der Begründung, dass sie Betreuungseinrichtungen und die psychologische Entwicklung der dort untergebrachten Kinder negativ beeinflussen könnte.
Das Ministerium für Familie und Sozialdienste ist gegen die auf Kanal D ausgestrahlte Serie Yargı, in der Pınar Deniz und Kaan Urgancıoğlu die Hauptrollen spielen, vorgegangen.
Das Ministerium erklärte, dass in der dieswöchigen Folge der Serie "Yargı" ein Thema behandelt wurde, das die Behauptung enthält, "dass Kinder, die in den dem Ministerium unterstellten Kinderbetreuungseinrichtungen aufwachsen, missbraucht werden und dass das in den Einrichtungen tätige Personal Mitglied einer organisierten kriminellen Vereinigung ist und den Missbrauch von Kindern begünstigt".
Da argumentiert wurde, dass diese Behauptung den Betreuungseinrichtungen, die auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten unter Berücksichtigung nationaler und moralischer Werte im Rahmen des Kindeswohls arbeiten, sowie dem psychischen Wohlbefinden der in den Einrichtungen lebenden Kinder schaden könnte, ist das Ministerium tätig geworden.
Das Ministerium reichte beim Rat für Radio und Fernsehen (RTÜK) eine Beschwerde gegen die betreffende Folge der Serie ein und betonte in der Beschwerdeschrift, wie wichtig es sei, bei der Erstellung von Inhalten zu Themen und Ereignissen in Serien keine sekundäre Traumatisierung von Kindern unter staatlichem Schutz zu verursachen und mit Sensibilität an die Dienstleistungspolitik und -modelle des Ministeriums heranzugehen.
"DAS GEWISSEN DER GESELLSCHAFT WIRD ZUTIEFST GESTÖRT"
Während darauf hingewiesen wurde, dass das Ministerium für Familie und Sozialdienste im Rahmen seiner Arbeit nach dem Grundsatz des Kindeswohls die Rechte von Kindern in allen Medien verteidigt, wurde in der Petition die Aussage getroffen: "Solche Situationen, die durch negative Berichterstattung über die Dienste unseres Ministeriums und unsere Kinder in der Öffentlichkeit für Aufruhr sorgen, stören das Gewissen der Gesellschaft zutiefst."
Die Beamten des Ministeriums, die erklärten, dass sie rechtliche Schritte gegen alle Arten von Inhalten einleiten werden, die der sozialen Integration von Kindern schaden und ein negatives Bild von ihnen erzeugen könnten, unterstrichen, dass sie sich dafür einsetzen, dass Kinder zu gesunden und eigenständigen Erwachsenen heranwachsen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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