Mordfall mit abgetrenntem Kopf in Aydın aufgeklärt
Der Mord an Şerafettin Akalın, der in Aydın Söke als vermisst gemeldet worden war und nach einer 30-tägigen Suche mit abgetrenntem Kopf aufgefunden wurde, ist aufgeklärt.
Der Zahnarzt A.Ö., der nach der Aufklärung des Falls durch ein von der Gendarmerie eingerichtetes Spezialteam festgenommen wurde, hat die Tat gestanden. Der Vorfall ereignete sich am 14. Januar 2024 in der Gegend von Granta an der Straße zwischen Söke und Kuşadası. Nach vorliegenden Informationen wurde in einem unbebauten Gelände in der Gegend von Granta eine männliche Leiche gefunden, deren Kopf vom Körper abgetrennt und in einen Sack gelegt worden war. Nach der Meldung wurden zahlreiche Gendarmerie- und Polizeieinheiten zum Tatort entsandt. Die schnell eingetroffenen Einsatzkräfte sperrten den Tatort ab und begannen mit den Untersuchungen. Nach der Untersuchung durch den diensthabenden Staatsanwalt wurde die Leiche an das Institut für Rechtsmedizin überstellt.
ALS VERMISST GEMELDET, LEICHE GEFUNDEN
Es wurde festgestellt, dass es sich bei der gefundenen Leiche um den vierfachen Familienvater Şerafettin Akalın handelte, der am 14. Dezember 2023 sein Haus verlassen hatte und nicht zurückgekehrt war. Die Gendarmerie leitete eine Untersuchung zu dem Vorfall ein.
SPEZIALTEAM EINGERICHTET
Nach dem Vorfall, der in der Öffentlichkeit als „Mord mit abgetrenntem Kopf“ bekannt wurde, richtete das Gendarmeriekommando der Provinz Aydın ein Spezialteam ein, um den oder die Täter des Mordes an Şerafettin Akalın zu ermitteln und zu fassen, nachdem dessen Identität durch Ermittlungen geklärt worden war. Zudem wurde die Arbeit durch JASAT-Teams der Sicherheitsabteilung des Gendarmerie-Generalkommandos unterstützt.
INSGESAMT 3 VERDÄCHTIGE, DARUNTER ZAHNARZT A.Ö., FESTGENOMMEN
Als Ergebnis der Ermittlungen wurden A.Ö. (34), der in einer Privatklinik als Zahnarzt tätig war, sowie H.Ö. (71) und V.Ö. (39) als Tatverdächtige wegen „vorsätzlicher Tötung“ identifiziert. Auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft Söke wurde eine gleichzeitige Operation an insgesamt vier Adressen durchgeführt – eine im Bezirk Torbalı in İzmir und drei im Bezirk Söke in Aydın –, um die Verdächtigen festzunehmen und Beweismittel sicherzustellen. Bei der Operation wurden die drei Verdächtigen festgenommen.
TAT GESTANDEN
Einer der festgenommenen Verdächtigen, A.Ö., gestand die Tat während des Verhörs. A.Ö. gab an, er sei zu Şerafettin Akalın gegangen, der am Straßenrand gewartet habe, und während sie durch das Gelände gelaufen seien, sei es zu einem Streit gekommen. Er habe den Mord begangen, nachdem Akalın ihn mit einer Axt angegriffen habe.
Der geständige A.Ö. wurde vom zuständigen Gericht in Untersuchungshaft genommen und in eine geschlossene Justizvollzugsanstalt überführt, während die anderen Verdächtigen, H.Ö. und V.Ö., auf freien Fuß gesetzt wurden.
Nachrichtenquelle: İHA
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