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MSB gibt bekannt: Luftverteidigungssystem wird in Konya stationiert

Im Einklang mit den dauerhaften Verteidigungsplänen der NATO wurde ein von Italien bereitgestelltes SAMP/T-Luftverteidigungssystem auf dem Stützpunkt in Konya stationiert. Während die türkische Verteidigungsinfrastruktur durch heimische Projekte gestärkt wird, stehen die Ausbildung ausländischer Militärangehöriger und der bevorstehende NATO-Gipfel im Fokus der Agenda.

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MSB gibt bekannt: Luftverteidigungssystem wird in Konya stationiert

Im Rahmen der innerhalb der NATO durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen wurde ein italienisches SAMP/T-Luftverteidigungssystem auf dem 3. Hauptjetstützpunkt in Konya stationiert. Dieser Schritt zielt darauf ab, die gemeinsame Luftverteidigung der Bündnisstaaten zu stärken. Bei der wöchentlichen Pressekonferenz des Verteidigungsministeriums (MSB) wurde betont, dass derartige Maßnahmen fortgesetzt werden, um die Abschreckung des Bündnisses gegenüber regionalen Bedrohungen zu erhöhen.

In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass durch Investitionen in die nationale Verteidigungsindustrie auch heimische Luftverteidigungssysteme entwickelt werden. Das MSB teilte mit, dass das im Inventar des Luftwaffenkommandos befindliche Luftverteidigungssystem „Siper“ bei einem Test am 12. Juni in Sinop die „volle Einsatzfähigkeit“ erreicht habe. Das Siper-System zerstörte erfolgreich das mit hoher Geschwindigkeit fliegende und überlegene Manövrierfähigkeiten verfügende Luftziel „Süper Şimşek“.

Das Projekt „Stahlkuppel“ (Çelik Kubbe) verfolge das Ziel, die mehrschichtige Luft- und Raketenabwehrkapazität der Türkei zu erhöhen, die nationale Abschreckung zu stärken und die nationale Sicherheit auf höchstem Niveau zu gewährleisten. All diese Bemühungen zielen auf eine Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich sowohl auf zwischenstaatlicher als auch auf internationaler Ebene ab.

Bei der wöchentlichen Informationsveranstaltung des MSB kamen auch die aktuellen Entwicklungen in der Straße von Hormus zur Sprache. Die Behörden äußerten sich erfreut über die zwischen den USA und dem Iran erzielte Vereinbarung zur Konfliktvermeidung und drückten ihre Hoffnung aus, dass diese zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit beitragen werde. Es wurde betont, dass die Entwicklungen in der Region im Hinblick auf die Energiesicherheit und die Kontinuität des Seehandels genau verfolgt würden. Die türkischen Behörden unterstrichen ihre Bereitschaft, Initiativen in diesen Bereichen im Rahmen des Völkerrechts zu unterstützen.

AUSBILDUNGSAKTIVITÄTEN UND GIPFELVORBEREITUNGEN

Die Ausbildungs- und Beratungsaktivitäten des Verteidigungsministeriums werden im Rahmen bilateraler Militärabkommen in Zusammenarbeit mit vielen Ländern fortgesetzt. Derzeit werden im Gebirgs- und Kommandoschulungszentrum in Isparta insgesamt 503 Militärangehörige aus Kirgisistan, der TRNZ, Mali, beiden Seiten Libyens und Somalia ausgebildet. Für die Planung 2026-2027 wurden Ausbildungskontingente für 448 Personen aus 16 Ländern reserviert, darunter Aserbaidschan, Kasachstan, Bangladesch und Ungarn. Zudem wird erwartet, dass diese Zahl im Laufe des Jahres je nach zusätzlichen Anfragen befreundeter und verbündeter Länder steigen wird.

Die Vorbereitungen auf den bevorstehenden NATO-Gipfel in Ankara würden unter der Koordination des Präsidialamtes sorgfältig fortgesetzt. In der Erklärung des Ministeriums wurde mitgeteilt, dass Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden und alle Arbeiten in Zusammenarbeit mit anderen relevanten Institutionen vorangetrieben werden. Im Rahmen des Gipfels werden die geladenen Verteidigungsminister und ihre Delegationen bei einem Empfang im Ay-Yıldız-Hauptquartier zusammenkommen.


Nachrichtenquelle: 12punto