Nach Anzeige auf Discord nach Russland gereist: Medizinstudent Osman vermisst
Es wird behauptet, dass Osman Laçin, Medizinstudent an der Yeni-Yüzyıl-Universität in Istanbul, nach dem Lesen von „Söldner“-Anzeigen auf Discord und Telegram nach Russland gereist ist. Seine Familie, die seit Tagen nichts mehr von ihm gehört hat, hat nach Berichten, wonach der junge Student in Sotschi festgehalten werde, die Behörden um Hilfe gebeten.
Es wird behauptet, dass Osman Laçin, Medizinstudent an der Yeni-Yüzyıl-Universität in Istanbul, nach dem Lesen von „Söldner“-Anzeigen auf Discord und Telegram nach Russland gereist ist. Seine Familie erklärte, seit Tagen nichts mehr von dem jungen Studenten gehört zu haben, und richtete einen Appell an die Behörden.
Nach Angaben der Familie wurde Osman von Personen, mit denen er über soziale Medien und Messaging-Plattformen in Kontakt stand, nach Russland gelotst. Nachdem die Familie ihn nach einiger Zeit nicht mehr erreichen konnte, nahm sie Kontakt zu den Personen auf, mit denen Osman zuletzt kommuniziert hatte.
In den der Familie vorliegenden Chatverläufen behauptete die Gegenseite, dass Osman sich in der Stadt Sotschi befinde und später in die Türkei abgeschoben werden könne. Die Familie äußerte jedoch Zweifel daran, ob es sich bei den Gesprächspartnern tatsächlich um offizielle Stellen handele.

Die Angehörigen von Osman gaben an, dass sie die Nummern, über die Osman zuletzt kommuniziert hatte, zwar weiterhin über Discord erreichen könnten, die Identität dieser Personen jedoch nicht verifiziert werden könne. Die Familie erklärte: „Wir hegen ernsthafte Zweifel daran, ob es sich bei den Personen auf der anderen Seite tatsächlich um offizielle Amtsträger handelt.“
Die Familie behauptete zudem, Schwierigkeiten beim Zugang zu offiziellen Stellen in der Türkei zu haben. Angeblich konnte die Familie trotz Versuchen, das Außenministerium der Republik Türkei und die zuständigen Verteidigungsbehörden zu kontaktieren, keine Ergebnisse erzielen. Es wurde berichtet, dass die türkischen und russischen Konsulate in Russland der Familie mitgeteilt hätten, sie könnten nicht direkt eingreifen und die Angelegenheit müsse mit den Verteidigungsbehörden geklärt werden.

Seine Angehörigen äußerten große Sorge um Osmans Gesundheit und Sicherheit und sagten: „Wir glauben nicht, dass er diese Entscheidung völlig aus freiem Willen getroffen hat.“
Den vorliegenden Informationen zufolge startete das Flugzeug, in dem sich Osman Laçin befand, am 05.05.2026 gegen 23.00 Uhr vom Flughafen Istanbul und landete in Sotschi. Es wird behauptet, dass Osmans Vater Türke und seine Mutter Moldauerin sei; er habe die türkische Staatsbürgerschaft durch den Erhalt einer Mavi Kart (Blaue Karte) aufgegeben und die moldauische Staatsbürgerschaft angenommen.
Die Familie hofft auf Unterstützung durch die Behörden, um das Schicksal des jungen Studenten zu klären und seine sichere Rückkehr in die Türkei zu ermöglichen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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