Nach Ayşe Ateş' Besuch bei Erdoğan: Justizminister Tunç äußert sich zum Fall 'Sinan Ateş'
Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zum Empfang von Ayşe Ateş, der Ehefrau des in Ankara ermordeten Sinan Ateş, durch den Präsidenten und AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan sowie zum laufenden Gerichtsverfahren.
Justizminister Yılmaz Tunç beantwortete Fragen von Journalisten zur aktuellen Tagesordnung.
Bezüglich der geplanten Regelung zu Straßenhunden, die dem Plenum der Nationalversammlung vorgelegt werden soll, sagte Minister Tunç Folgendes:
REGELUNG ZU STRASSENHUNDEN
"Die Arbeit wurde an unsere Fraktion im Parlament weitergeleitet. Hier ist es wichtig, einen Mittelweg zu finden. Wir müssen unsere Tiere schützen. Sie haben keine Sprache, sie können ihre Probleme nicht mitteilen. Sie sind unsere treuen Freunde. Mit den Regelungen der letzten Jahre haben wir Gesetze umgesetzt, die insbesondere die Strafen für diejenigen erhöhen, die Tiere quälen oder töten. Es gab viele Fälle vor Gericht, in denen es um Menschen ging, die Katzen oder Hunde gequält haben. Die Angeklagten wurden zu Haftstrafen verurteilt.
Tiere dürfen sich auch nicht gegenseitig schaden. Wir sehen auch Fälle, in denen streunende Hunde Menschen verletzen. Es gibt Bürger, die gestorben sind, und Kinder, die nicht zur Schule gehen können. Es gibt ältere Menschen und Bürger, die morgens nicht zum Gebet gehen können. Die Straßen müssen sicher sein. Sowohl die menschliche Gesundheit als auch die Gesundheit der Tiere sind wichtig. Wir glauben, dass unsere Abgeordneten einen Mittelweg finden werden. Den Kommunen müssen in dieser Hinsicht Aufgaben und Befugnisse übertragen werden. Es müssen verantwortliche Personen bestimmt werden. Die Anzahl der Tierheime muss erhöht werden. Für die Tierheime sind finanzielle Unterstützungen erforderlich. Unsere Abgeordneten werden die entsprechenden Arbeiten durchführen."
TREFFEN AYŞE ATEŞ - ERDOĞAN
Auf die Frage zum Empfang von Ayşe Ateş, der Ehefrau des in Ankara ermordeten ehemaligen Vorsitzenden der Ülkü Ocakları, Sinan Ateş, durch den Präsidenten und AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan sowie zum Ermittlungsverfahren antwortete Tunç: "Ich war bei dem Treffen mit Ayşe Ateş ebenfalls anwesend. Unser Herr Präsident hat aufmerksam zugehört. Er sagte, dass in einem Rechtsstaat nichts im Dunkeln bleiben werde. Er betonte, dass man Vertrauen in die Justiz haben müsse. Am 1. Juli beginnt die Verhandlung. Es gibt 22 Inhaftierte. Die Anklage wurde erhoben. Die Akte ist bereits Gegenstand der öffentlichen Debatte. Auch für Personen, gegen die noch ermittelt wird, läuft das Verfahren weiter. (Bezüglich der Drohungen gegen Ayşe Ateş) Wir haben gesagt: Wenn es diesbezüglich Beschwerden gibt, bringen Sie diese bei der Justiz vor."
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu
Warnung vor dem Risiko von Haarausfall bei GLP-1-Medikamenten
Die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters, die die CHP gewonnen hatte, wird ab der dritten Runde wiederholt