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Nächtlicher Angriff Russlands auf die Ukraine

Bei den Angriffen, die Russland in der Nacht mit 650 Drohnen und über 50 ballistischen Raketen in der gesamten Ukraine durchführte, kamen in Saporischschja zwei Menschen ums Leben, 13 weitere wurden verletzt. Im ganzen Land kam es zu Stromausfällen.

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Nächtlicher Angriff Russlands auf die Ukraine

Russland hat in der Nacht intensive Angriffe mit unbemannten Luftfahrzeugen (Drohnen) und ballistischen Raketen auf verschiedene Städte der Ukraine verübt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto bekannt, dass Russland bei den Angriffen 650 Drohnen und mehr als 50 ballistische Raketen eingesetzt habe. Selenskyj erklärte: "Es handelte sich um einen komplexen und kombinierten Angriff. Obwohl ein Großteil dieser Elemente abgefangen werden konnte, kam es leider an einigen Stellen zu Einschlägen."

Todesopfer und Verletzte in Saporischschja

Selenskyj berichtete, dass infolge der Angriffe Siedlungen in der Region Saporischschja ins Visier genommen wurden und ein Studentenwohnheim beschädigt wurde. Der ukrainische Staatschef gab bekannt, dass bei dem Angriff zwei Menschen ihr Leben verloren haben. Der Gouverneur der Region Saporischschja, Iwan Fedorow, erklärte seinerseits, dass bis 08:20 Uhr Ortszeit 13 Personen, darunter 6 Kinder, verletzt wurden.

Zahlreiche Regionen angegriffen

Selenskyj gab an, dass neben Saporischschja auch zivile Siedlungen und die Energieinfrastruktur in vielen Regionen, darunter Kiew, Winnyzja, Mykolajiw, Tscherkassy, Poltawa, Dnipro, Tschernihiw, Sumy, Iwano-Frankiwsk und Lwiw, angegriffen wurden. Der ukrainische Staatschef erklärte, dass die Angriffe in einigen Gebieten Brände verursacht hätten und Rettungskräfte schnell zu den Einsatzorten entsandt worden seien. Selenskyj betonte zudem, dass die Arbeiten andauerten.

"Landesweite Stromausfälle"

Die ukrainische Energieministerin Switlana Hryntschuk teilte mit, dass die Angriffe schwere Schäden an der Energieinfrastruktur im ganzen Land verursacht hätten. Hryntschuk wies auf Unterbrechungen der Energieversorgung hin und sagte: "Infolge des Angriffs wurden in verschiedenen Regionen der Ukraine Notstromabschaltungen vorgenommen. Sobald die Sicherheitslage es wieder zulässt, wird die Energieverteilung wiederhergestellt."

In einer Erklärung der staatlichen ukrainischen Eisenbahngesellschaft Ukrsalisnyzja wurde mitgeteilt, dass die Stromausfälle in der Region Mykolajiw zu Störungen im Zugverkehr geführt hätten. Die Behörden gaben bekannt, dass es bei einigen Verbindungen zu Verspätungen gekommen sei und Ersatzlokomotiven eingesetzt würden.


Nachrichtenquelle: İHA

Russland Ukraine