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Neue Entwicklung bei der Operation gegen die Stadtverwaltung Antalya

Im Rahmen der Ermittlungen wegen Unregelmäßigkeiten bei der ANSET-Gesellschaft, die der Stadtverwaltung Antalya untersteht, wurden 27 Verdächtige dem Gericht überstellt.

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Neue Entwicklung bei der Operation gegen die Stadtverwaltung Antalya

Von den 29 Personen, die im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Antalya eingeleiteten Ermittlungen festgenommen wurden, wurden zwei nach Abschluss ihrer Befragungen bei der Polizei wieder freigelassen. Die verbleibenden 27 Personen wurden nach ihren Aussagen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zum Justizpalast von Antalya gebracht.

Es wurde mitgeteilt, dass im Zuge der Ermittlungen auch die Aussagen einiger Personen eingeholt werden sollen, darunter der suspendierte und inhaftierte Oberbürgermeister von Antalya, Muhittin Böcek, sowie der inhaftierte ehemalige stellvertretende Generalsekretär der Stadtverwaltung, Durmuş Ali Arslan.

Andererseits wurde bekannt gegeben, dass die Aussage des Generalsekretärs der Stadtverwaltung, C.T., gegen den ein Haftbefehl vorliegt, nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus aufgrund einer Operation aufgenommen werden soll. Zudem wurde erklärt, dass noch drei Personen gesucht werden.

Letzte Woche wurden auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft von Teams der Abteilung für die Bekämpfung von Schmuggel und organisiertem Verbrechen zeitgleich Operationen in Antalya sowie in Istanbul, Ankara, Izmir, Muğla, Denizli und Edirne durchgeführt, bei denen zunächst 27 Personen festgenommen wurden. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurden zwei weitere Personen auf die Liste der Festgenommenen gesetzt.

Berichten und Gutachten zufolge, die den Ermittlungen zugrunde liegen, wurden bei den von ANSET durchgeführten Ausschreibungen schwerwiegende Unregelmäßigkeiten festgestellt. In der Akte, die unter Mitwirkung der Polizei und der zivilen Oberinspektoren erstellt wurde, wurde festgehalten, dass ein dringender Tatverdacht besteht, wonach öffentliche Ausschreibungen illegal beeinflusst, unrechtmäßige Gewinne erzielt und versucht wurde, Erträge aus Straftaten mit verschiedenen Methoden zu waschen. Den Feststellungen zufolge entstand ein Gesamtschaden für die Öffentlichkeit in Höhe von 113 Millionen 426 Tausend 440 Lira.


Nachrichtenquelle: 12punto