Neue Erklärung zum Gesundheitszustand von Sırrı Süreyya Önder: 'Der rechte Teil seines Herzens hat begonnen zu kontrahieren'
Es wurde mitgeteilt, dass bei Sırrı Süreyya Önder, der sich auf der Intensivstation in Behandlung befindet, der rechte Teil des Herzens zu kontrahieren begonnen hat, sein Bewusstsein jedoch getrübt und seine Reflexe schwach seien. Zudem bestehe weiterhin Lebensgefahr.
In der jüngsten Erklärung des Krankenhauses zum Gesundheitszustand des auf der Intensivstation liegenden Sırrı Süreyya Önder hieß es: "Die rechte Herzhälfte hat begonnen zu kontrahieren. Sein Bewusstsein ist getrübt, die Reflexe sind nicht auf dem von uns gewünschten Niveau."
In der vom Krankenhaus veröffentlichten Erklärung wurden folgende Angaben gemacht:
Unser Patient, Herr Sırrı Süreyya Önder, befindet sich heute am 6. Tag auf unserer Intensivstation; es besteht weiterhin Lebensgefahr. Er ist ein Hochrisikopatient und der Prozess der intensivmedizinischen Behandlung dauert an.
Am Samstag wurde bei Herrn Sırrı von unseren Herzchirurgen eine geplante Revision durchgeführt und der Brustkorb des Patienten erneut geöffnet. Es wurde festgestellt, dass der chirurgische Bereich sauber ist, keine Infektionen im Gewebe vorliegen und keine chirurgischen Blutungsquellen vorhanden sind. Das Wichtigste ist, dass wir gesehen haben, dass das rechte Herz zu kontrahieren begonnen hat.
Das rechte Herz, das bei der ersten Operation fast gar nicht kontrahierte, hat nun begonnen, wenn auch noch nicht vollständig, so doch deutlich zu kontrahieren. Auf unserem Monitor am Patientenbett ist nun wieder eine arterielle Pulsspur zu sehen. Die Hämodynamik unseres Patienten verläuft stabil, er wird jedoch weiterhin mit ECMO (Herzunterstützungssystem) und inotropen Medikamenten behandelt.
Da er jedoch gestern eine leichte Blutung an den Drainagestellen hatte, wurde er erneut einer Revision unterzogen und untersucht. Auch hier waren die chirurgischen Bereiche sauber; es wurde festgestellt, dass es aus den Löchern der Sternumdrähte leicht blutete. Dies wurde mit Nähten unter Kontrolle gebracht und verschlossen.
Allerdings ist das Bewusstsein unseres Patienten seit seiner Ankunft getrübt und seine Reflexe sind nicht auf dem von uns gewünschten Niveau. Der zerebrale Blutfluss ist mittels transkranieller Doppler-Sonographie nachweisbar. Unsere neurologischen Bewertungen und Arbeiten zu diesem Thema dauern an.
Aus diesem Grund bestehen, wie wir bereits in unserer Pressemitteilung nach der ersten Operation zum Ausdruck gebracht haben, unsere ernsthaften neurologischen Bedenken aufgrund der weiterhin hohen Risiken fort. Wir werden weiterhin geduldig abwarten.
Nach der schriftlichen Erklärung äußerten sich die Ärzte von Önder vor der Presse. In der Erklärung wurde betont, dass für Önder weiterhin Lebensgefahr bestehe.
Nachrichtenquelle : 12punto
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