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Neue Verhaftungen bei der Operation gegen die Stadtverwaltung von Bolu!

Zwei Personen, die gestern Morgen bei einer von Gendarmerieeinheiten durchgeführten Operation in Bolu festgenommen wurden, sind vom zuständigen Bereitschaftsgericht in Untersuchungshaft genommen worden.

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Neue Verhaftungen bei der Operation gegen die Stadtverwaltung von Bolu!

Die Ermittlungen gegen die der Stadtverwaltung von Bolu unterstellte BolSev-Stiftung, in deren Rahmen auch der Bürgermeister Tanju Özcan und Ali Sarıyıldız in Untersuchungshaft sitzen, dauern an.

Im Jahr 2025 sammelte die BolSev-Stiftung Spenden von Bürgern für die Schlachtung von Opferfest-Tieren. Es wird behauptet, dass in den Unterlagen der Stiftung kein einziger Vorgang bezüglich des Kaufs oder der Schlachtung von Opfertieren verzeichnet sei.

Im Zuge der Ermittlungen wurde zudem behauptet, dass die Spenden nicht an Bedürftige weitergeleitet wurden.

Wie die Nachrichtenagentur İHA berichtet, soll sich der inhaftierte BolSev-Vorstand Ali Sarıyıldız in seiner Aussage damit verteidigt haben: "Wir haben die Spenden nicht für die Schlachtung von Opfertieren gesammelt, sondern um Stipendien an Studenten zu vergeben." Bisher sind in der Ermittlungsakte 36 Personen als Geschädigte aufgeführt.

VERHAFTET

In diesem Zusammenhang wurden gestern Morgen die stellvertretende Bürgermeisterin von Bolu, Leyla Beykoz, und das CHP-Gemeinderatsmitglied Aydan Özdemir, die beide in der Stiftungsverwaltung tätig sind, von Gendarmerieeinheiten festgenommen.

Die Verfahren für die beiden Personen, die zum Gendarmeriekommando der Provinz Bolu gebracht wurden, sind abgeschlossen. Nach einer medizinischen Untersuchung wurden Beykoz und Özdemir in Gendarmeriefahrzeugen zum Justizgebäude von Bolu gebracht. Nach ihrer Anhörung bei der Staatsanwaltschaft wurden die beiden Personen dem Bereitschaftsgericht vorgeführt, das ihre Inhaftierung anordnete, woraufhin sie in ein Gefängnis überstellt wurden.


Nachrichtenquelle: İHA