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Neuer Vorstoß für Parteitag nach 833 Unterschriften in der CHP: Alle Augen auf dieses Datum gerichtet

Während die 833 notariell beglaubigten Unterschriften der Delegierten, die den gewählten Parteivorsitzenden Özgür Özel unterstützen, am 17. Juni in der Parteizentrale eingereicht wurden, werden die Delegierten bei ausbleibender Reaktion bis zum 26. Juni die Friedensgerichte anrufen, um die Einberufung eines außerordentlichen Parteitags zu fordern.

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Neuer Vorstoß für Parteitag nach 833 Unterschriften in der CHP: Alle Augen auf dieses Datum gerichtet

Nach der Entscheidung des Regionalgerichts Ankara über die absolute Nichtigkeit des 38. Ordentlichen Parteitags der CHP wurde Kemal Kılıçdaroğlu an die Spitze der Partei gesetzt.

Während die Kılıçdaroğlu-Führung die Forderungen nach einem Parteitag unter Verweis auf die vom Gericht erlassene einstweilige Verfügung nicht auf die Tagesordnung setzte, begannen die Delegierten, die den gewählten CHP-Parteivorsitzenden Özgür Özel unterstützen, ab dem 1. Juni notariell beglaubigte Unterschriften für einen außerordentlichen Parteitag zu sammeln.

833 NOTARIELL BEGLAUBIGTE UNTERSCHRIFTEN IN DER PARTEIZENTRALE EINGEREICHT

Die Zahl der im Prozess gesammelten Unterschriften erreichte 1133. Nach dem Rückzug der Unterschriften von 170 Delegierten aus Istanbul belief sich die Zahl der notariell beglaubigten Unterschriften jedoch endgültig auf 833.

Die gesammelten Unterschriften wurden am 17. Juni in der CHP-Parteizentrale eingereicht. Die Delegierten wiesen darauf hin, dass die auf dem 38. Ordentlichen Parteitag am 4. und 5. November 2023 gewählten Parteiorgane im Amt seien, und setzten der Parteizentrale eine Frist von 10 Tagen für die Bearbeitung der Unterschriften.

NACH ABLAUF DER FRIST WIRD DER RECHTSWEG EINGESCHLAGEN

Wie Mustafa Bildircin von Birgün berichtet, steht nun auch der Fahrplan für die Zeit nach Ablauf der Frist am 26. Juni fest. Sollten die Unterschriften nicht bearbeitet werden, werden die Delegierten die Friedensgerichte mit der Begründung anrufen, dass die Parteisatzung verletzt wurde.

In den Anträgen wird die Feststellung gefordert, dass die Einberufung eines außerordentlichen Parteitags notwendig sei. Das Gericht wird zunächst prüfen, ob die erforderliche Mehrheit der Delegierten erreicht wurde. Sollte das Gericht nach der Prüfung zu dem Schluss kommen, dass die Voraussetzungen erfüllt sind, könnte eine Entscheidung zur Einberufung des außerordentlichen Parteitags getroffen werden.


Nachrichtenquelle: 12punto