Noch 3 Tage bis zur zweiten Anhörung: Neue Entwicklung im Mordfall Narin Güran alarmiert die Behörden!
Narin Güran war am 21. August im Stadtteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır verschwunden; ihr lebloser Körper wurde am 8. September im Eğertutmaz-Bach gefunden. Aufnahmen eines Treffens von Familienmitgliedern werden nun vom Nationalen Kriminalbüro (Ulusal Kriminal Büro) untersucht, um ein Sachverständigengutachten zu erstellen. Zudem werden bei der Anhörung drei Personen, darunter ein Inhaftierter, als Zeugen vernommen.
Im Mordfall Narin Güran, die am 21. August im Stadtteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar verschwand und deren Leiche am 8. September im Eğertutmaz-Bach entdeckt wurde, müssen sich die inhaftierte Mutter Yüksel, der Bruder Enes, der Onkel Salim Güran sowie der Nachbar Nevzat Bahtiyar wegen "gemeinschaftlichen vorsätzlichen Mordes an einem Kind" verantworten. Ihnen droht eine lebenslange Haftstrafe.

AN DAS NATIONALE KRIMINALBÜRO ÜBERMITTELT
Die Aufnahmen eines Familientreffens, die einen Tag vor dem Auffinden von Narin Gürans Leiche am 8. September entstanden und der Prozessakte hinzugefügt wurden, wurden vom 8. Schwurgericht, vor dem sich die Angeklagten verantworten müssen, geprüft. Das Gericht sandte das Video, das Gespräche auf Türkisch und Kurdisch enthält, an das Nationale Kriminalbüro (Ulusal Kriminal Büro), damit es von Experten entschlüsselt werden kann. In der Entscheidung des Gerichts heißt es:
"Bei der Auswertung der im Verfahren mit dem Aktenzeichen 2024/396 vorliegenden Videoaufnahmen wurde festgestellt, dass im Video Kurdisch gesprochen wird, der Ton sehr leise ist und bei Rücksprachen mit kurdischen Dolmetschern in Diyarbakır mitgeteilt wurde, dass spezielle Audiogeräte erforderlich seien, um den Inhalt ins Türkische zu übersetzen, da eine Übersetzung aufgrund der geringen Lautstärke in der vorliegenden Form nicht möglich sei. Daraufhin wurde Kontakt mit dem auf diesem Gebiet spezialisierten Nationalen Kriminalbüro aufgenommen. Da darauf hingewiesen wurde, dass die Gespräche unter Verwendung von Audiotechnik ins Türkische übersetzt werden könnten und der Termin der Anhörung kurz bevorsteht, wurden die Videoaufnahmen an das Nationale Kriminalbüro übermittelt."
ZWEITE ANHÖRUNG AM 26. DEZEMBER
Unterdessen werden bei der zweiten Anhörung im Mordfall Narin Güran am 26. Dezember drei Personen, darunter ein Inhaftierter, als Zeugen vernommen. Das 8. Schwurgericht von Diyarbakır hat für den zweiten Verhandlungstag am 26. Dezember eine ergänzende Entscheidung getroffen. Nach Prüfung der Anträge der Verteidiger zwischen den Verhandlungsterminen beschloss das Gericht, drei Personen, von denen eine inhaftiert ist, als Zeugen anzuhören.

ZWANGSVORFÜHRUNG VOR GERICHT
Das Gericht ordnete die zwangsweise Vorführung des Onkels Erhan Güran und des Hirten Ahmet A. (33) zur Anhörung an und verfügte die Vorladung des inhaftierten 15-jährigen R.A., eines Arbeiters des Onkels Salim Güran, aus der Haftanstalt.
Der inhaftierte R.A., ein Arbeiter des Onkels Salim Güran, hatte bei der ersten Anhörung, nachdem er darauf hingewiesen wurde, dass er das "Recht habe, die Aussage zu verweigern", erklärt: "Ich möchte nicht aussagen", woraufhin er aus dem Saal geführt wurde.
Nachrichtenquelle: İHA
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