Öffnungsprozess sorgt für Krise in der Cumhur İttifakı! Informationen aus MHP-Kreisen durchgesickert...
Die Diskussionen um den im türkischen Parlament (TBMM) eingerichteten Ausschuss für den Öffnungsprozess haben innerhalb der Cumhur İttifakı (Volksallianz) unterschiedliche Ansichten zutage gefördert. Während in MHP-Kreisen die Herangehensweise der AKP an den Prozess hinterfragt wird, heißt es, dass innerhalb der Allianz Debatten über die „Prioritäten“ entbrannt seien.
Im Zusammenhang mit dem neuen Öffnungsprozess, der unter Beteiligung von AKP, MHP und DEM-Partei vorangetrieben wird, sind innerhalb der Cumhur İttifakı Meinungsverschiedenheiten aufgetreten.
Wie die Zeitung Cumhuriyet aus MHP-Kreisen berichtet, soll die Parteiführung über die Haltung der AKP zum Prozess verärgert sein.
Auf Seiten der MHP wird insbesondere kritisiert, dass die AKP bei ihren Schritten nicht genügend Entschlossenheit zeige und die Sorgen in der Öffentlichkeit ignoriere. In parteiinternen Bewertungen wird die Ansicht vertreten, dass bei der Steuerung des Prozesses kein starker und klarer Wille erkennbar sei.
BETONUNG DER TRANSPARENZ
MHP-Quellen äußern ihre Kritik am Allianzpartner mit den Worten: „Die AKP steht nicht ausreichend hinter dem Prozess.“ Innerhalb der Partei wird darauf hingewiesen, dass die Aktivitäten des Untersuchungsausschusses eine kritische Rolle für die Zukunft des Prozesses spielen. Nach Informationen, die Cumhuriyet vorliegen, wird betont, dass der Ausschuss solide arbeiten und Vertrauen in der Gesellschaft aufbauen müsse. Andernfalls könne der Prozess in der Öffentlichkeit auf Ablehnung stoßen. Zudem wird in der MHP kritisiert, dass die AKP den Prozess auf einer rein technischen Ebene führen wolle, während Forderungen nach politischem Willen und Transparenz in den Vordergrund rücken.
AKP VERTEIDIGT „KONTROLLIERTEN PROZESS“
Auf Seiten der AKP wird hingegen argumentiert, dass der Ausschuss seine Aufgabe erfülle und der Prozess kontrolliert voranschreite. Die Regierungspartei erklärt, dass die notwendigen Informationen der Öffentlichkeit mitgeteilt würden. Es heißt jedoch, dass dieser vorsichtige Ansatz innerhalb der Cumhur İttifakı zu einer Debatte über die „Prioritäten“ geführt habe. In politischen Kreisen wird geäußert, dass sich diese Differenzen in der kommenden Zeit sowohl auf die Arbeit des Ausschusses als auch auf die allgemeine politische Agenda auswirken könnten. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass auch das Machtgefüge innerhalb der Allianz von diesen Diskussionen beeinflusst werden könnte.
Nachrichtenquelle: 12punto
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