Özel-Lager in der CHP zieht morgen wegen außerordentlichem Parteitag vor Gericht: Das weitere Vorgehen ist klar
Der CHP-Abgeordnete für Istanbul, Zeynel Emre, hielt eine Pressekonferenz ab, während das vom gewählten CHP-Vorsitzenden Özgür Özel geleitete „gewählte MYK“ (Zentralvorstand) im türkischen Parlament tagte.
Emre kündigte an, dass sie morgen beim Friedensgericht (Sulh Hukuk Mahkemesi) einen Antrag auf Einberufung eines außerordentlichen Parteitags stellen werden.
Zeynel Emre betonte, dass angesichts der Gefahr, dass die CHP nicht an Wahlen teilnehmen könne, unbedingt Vorbereitungen getroffen werden müssten, und sagte: „Wir haben einen Antrag gegen das Nichtigkeit-Urteil eingereicht, der beim Kassationsgerichtshof (Yargıtay) anhängig ist.“ Emre erklärte, es sei unerlässlich, dass der Kassationsgerichtshof noch vor der gerichtlichen Sommerpause, also vor dem 20. Juli, eine rechtskonforme Entscheidung treffe.
„Gleichzeitig diskutieren wir in unseren eigenen Sitzungen natürlich auch verschiedene Optionen“, sagte Emre und fügte hinzu, dass sie diese mit der Öffentlichkeit teilen würden, sobald sie konkretisiert seien.
Emre merkte an, dass sie die erforderliche Anzahl an Unterschriften für einen außerordentlichen Parteitag bereits deutlich überschritten und eingereicht hätten: „Wir sehen, dass auch diese Fristen überschritten wurden. Da wir feststellen, dass die gesetzliche Frist ab der Zustellung abgelaufen ist, werden wir ab morgen in beiden Angelegenheiten beim Friedensgericht einen Antrag stellen.“ sagte er.
Zeynel Emre äußerte sich wie folgt:
„Was zu tun ist, wenn die notwendigen Schritte nicht unternommen werden, ist klar. Es wird ein Antrag beim Friedensgericht gestellt. Und hier wird die Einsetzung eines Einberufungsausschusses gefordert, um den Parteitag durchzuführen. Als diese Diskussion zuvor geführt wurde, gab es Leute, die die Angelegenheit in eine andere Richtung lenken wollten. Man beantragt dies beim Friedensgericht. Ein dreiköpfiger Einberufungsausschuss hat lediglich die Aufgabe, den Parteitag einzuberufen. Er kann außer Gehältern keinerlei Zahlungen leisten. Er kann keine anderen Transaktionen vornehmen. Er kann weder Entlassungen noch Ernennungen oder irgendetwas anderes durchführen; er führt die Partei lediglich zum Parteitag. Und zu diesem Zweck werden wir unseren Antrag ab morgen einreichen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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